Rotluchs
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| Rotluchs | ||||||||||||
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| Bild:Rotluchs2.jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Lynx rufus | ||||||||||||
| Schreber, 1777 |
Bild:Bobcatonwires.jpg Der Rotluchs (Lynx rufus) ist eine in Nordamerika verbreitete Art der Luchse. In den USA und Kanada ist er unter dem Namen "Bobcat" bekannt. Oft wird er auch einfach als "Wildcat" bezeichnet, da er neben dem Puma die bekannteste und häufigste wilde Katze Nordamerikas ist.
Merkmale
Der Name "Rotluchs" ist wenig passend, denn es gibt zahlreiche Farbvarianten. Manche sind tatsächlich rotbraun, andere aber ockergelb oder grau. Das Fell trägt eine mehr oder weniger deutliche schwarze Fleckenzeichnung. Vom Kanadischen Luchs unterscheidet sich der Rotluchs durch eine geringere Größe (Kopfrumpflänge 80 cm, Schwanz 15 cm, Schulterhöhe 55 cm), ein kurzhaarigeres Fell, weniger ausgeprägte Ohrpinsel, und kleinere Tatzen.
Lebensraum
Verbreitet sind Rotluchse vom Süden Kanadas über die gesamten USA bis in den Süden Mexikos. Im äußersten Norden überschneidet sich ihr Verbreitungsgebiet mit dem des Kanadischen Luchses - beide Spezies gehen einander aber aus dem Weg. Am häufigsten ist der Rotluchs in den Südstaaten.
Rotluchse leben in verschiedenen Habitaten: dichte Wälder, offene Prärie, die kalifornischen Wüsten und die Gebirge der Rocky Mountains wie der Appalachen beherbergen allesamt Populationen von Rotluchsen.
Lebensweise
Der Rotluchs ist ein nachtaktiver Einzelgänger. Er macht Jagd auf Hasen (65 %) und Nagetiere (25 %), seltener auf Vögel oder Hirschkälber. In jüngerer Zeit wurden Rotluchse im Südosten der USA immer weniger scheu. Sie leben häufiger in der Nähe von Dörfern und dringen auch in Geflügelställe ein.



