Rotkreuz-Museum Nürnberg

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Das Rotkreuz-Museum Nürnberg ist das größte Museum von insgesamt zwölf Museen in der Bundesrepublik Deutschland, welche sich der Geschichte und der Tätigkeit des Roten Kreuzes widmen. Neben verschiedenen anderen Exponaten besitzt das Museum eine Fahrzeughalle, in der Rotkreuz-Fahrzeuge aus verschiedenen Epochen gezeigt werden.

Ausgangspunkt des Museums war die private Sammlung von Gerhard Gebuhr, der von 1959 bis 1981 als Kolonnenführer der Nürnberger Sanitätskolonne I tätig war. Am 14. Juni 1984 wurde das Museum auf dem Gelände des Kreisverbandes Nürnberg-Stadt des Bayerischen Roten Kreuzes für die Öffentlichkeit zugänglich. 1991 erfolgte der Umzug in das ehemalige Hausmeistergebäude und damit die Erweiterung um ein zweites Stockwerk. Drei Jahre später wurde eine Unterstellhalle für historische Krankenfahrzeuge errichtet. Von Dezember 2003 bis März 2004 erfolgte eine Renovierung der Räumlichkeiten und eine Neugestaltung der Inneneinrichtung.

Das Museum verfügt heute über acht Ausstellungsräume mit rund 500 Quadratmetern Fläche. Neben der Fahrzeug-Sammlung werden vor allem Gerätschaften, Uniformen, Auszeichnungen, Bücher und andere Schriften sowie Plakate aus der Geschichte des Roten Kreuzes gezeigt. Besondere Sachkenntnis besitzen die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Museums bei der Restaurierung von historischen Fahrzeugen.

Finanziert wird das Museum durch Einnahmen aus Eintrittsgeldern und Spenden sowie den Verkauf limitierter Auflagen von Modellautos von Schuco des Typs Piccolo. Im Jahr 2002 wurde für das Museum ein Förderkreis gegründet.

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