Rotes Meer
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Das Rote Meer (arabisch: البحر الأحمر al-Bahr al-ahmar) ist eine schmale Meerenge zwischen Nordost-Afrika und der Arabischen Halbinsel. Die Namensgebung stammt aus dem althergebrachten System der Bezeichnung von Himmelsrichtung durch Farben. Zuerst ist der Name zur Zeit der Achaimeniden bezeugt. Im Bezug auf dieses iranische Volk lag das rote Meer im Süden, welcher durch die rote Farbe symbolisiert wurde. Also bedeutet rotes Meer für Achaimeniden „Südsee“ (und das Schwarze Meer „Nordsee“).
Es ist durch das Bab al-Mandab mit dem Arabischen Meer verbunden, das ein Teil des Indischen Ozeans ist. Bereits unter Dareios wurde in der Antike mit dem Sueskanal eine künstliche Verbindung zwischen dem Roten Meer und dem Mittelmeer geschaffen. Siehe auch: Lessepssche Migration.
Von dieser Ausnahme und einigen gelegentlich auftretenden Wasserzuflüssen durch Wadis abgesehen ist es das einzige Meer, in welches keine Flüsse münden. Dies erklärt die gute Sicht unter Wasser, da sich im Wasser wenige Schwebstoffe befinden.
Anrainer
- Ägypten, Sudan, Eritrea, Dschibuti in Afrika
- Saudi-Arabien, Jemen auf der Arabischen Halbinsel,
- Israel besitzt mit Eilat einen Zugang zum Golf von Aqaba, sowie Jordanien um die Stadt Aqaba.
Koordinate: 20° 9′ 19" n. Br., 38° 38′ 49" ö. L.



