Rosellasittich

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Rosellasittich
Bild:Platycercus eximius1.jpg
Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Papageien (Psittaciformes)
Familie: Eigentliche Papageien (Psittacidae)
Unterfamilie: Plattschweifsittiche (Platycercinae)
Gattung: Plattschweifsittiche (Platycercus)
Art: Rosellasittich
Wissenschaftlicher Name
Platycercus eximius
(Shaw, 1792)

Der Rosellasittich, auch Prachtrosella genannt (wiss. Platycercus eximius eximius , engl. Eastern Rosella gehört zu den Papageienarten, Unterart Plattschweifsittiche. Er wird bei einem Gewicht von 90 g (Weibchen) bis 120 g (Männchen) ca. 32 cm lang.

Inhaltsverzeichnis

Verbreitung und Lebensraum

Er lebt in Südost-Australien und Tasmanien, teilweise auch in Neuseeland. Als Lebensraum bevorzugt er offene Savannen oder Wälder.

Er lebt außerhalb der Paarungszeit in Gruppen oder Schwärmen und ernährt sich von Samen, Früchten, Blüten oder Beeren.

Aussehen

Männchen

Die Färbung von Kopf, Hals, Brust, Unterschwanzdecken ist rot. Er hat weiße Wangenflecken, sein Bauch ist grüngelb zur Unterseite hin grün werdend, Rücken- und Flügelfedern schwarz mit gelben Säumen. Die mittleren Flügeldecken sind schwarz, die unteren Flügeldecken und äußeren Deckfedern blau. Das Schwanzgefieder ist etwas blasser gefärbt, wobei die äußeren Federn heller werden. Der Schnabel ist grauweiß und die Beine graubraun.

Weibchen

Die Weibchen sind etwas blasser bzw. schmutziger gefärbt, wobei Unterschied zum Männchen minimal ist. Die Augen sind braun gesäumt.

Jungvögel

Die Jungvögel haben eine mattere Färbung als die Weibchen. Ihr Hals und Kopf sind oft grün. Die volle Färbung wird nach ca. 1 1/2 Jahren erreicht.

Bild:Rosella.jpg

Leben in Gefangenschaft

Für die Käfighaltung ist dieser Vogel ungeeignet. Er entfaltet erst seine ganze Schönheit, wenn er in einer Voliere fliegen kann. Alternativ kann der Rosellasittich auch in einem Papageien- oder für Nymphensittiche geeignete Käfige gehalten werden, wenn man ihm täglich für mehrere Stunden Freiflug im Zimmer gönnt.

Die Haltung sollte nur paarweise erfolgen. Man kann auch zwei weibliche Tiere zusammen leben lassen. Zwei männliche Tiere streiten zu viel.



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