Ronsdorfer Talsperre
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Bild:Ronsdorfer talsperre.JPG Die 1898 nach Plänen des Aachener Professors Otto Intze zur Trinkwasserversorgung der Stadt Ronsdorf (heute Stadtteil von Wuppertal) errichtete Ronsdorfer Talsperre ist eine aus Bruchsteinen errichtete Mauer mit einer Höhe von ca. 21 Metern und einer Kronenlänge von 180 Metern bei einer Kronenbreite von 4 Metern.
Sie wird in erster Linie durch den Saalbach (oder auch Salbach), einem Zufluss der Gelpe, gespeist und liegt am Rande des historischen Gelpetales. Sie ist im Besitz des Wupperbands.
Nach der Sanierung bis 2004 hat sie ein Fassungsvermögen von ca. 119.000m³und einer Fläche von 2,47 ha ist sie eine der kleinsten Talsperren im Bergischen Land, mit einer Betriebsstauhöhe von 11 m und einem Vollstau bei 13 m. In den letzten Jahrzehnten wurde aufgrund der Undichtigkeit der Mauer nur auf 6 Meter aufgestaut.
In der Anfangszeit des Talsperrenbaus Ende des 19.Jahrhundert bis Anfang des 20.Jahrhunderts war es in Deutschland üblich, Talsperren nicht nach ihren aufgestauten Fließgewässer, sondern nach der Stadt zu benennen, auf deren Gebiet sie errichtet wurde. Daher der Name Ronsdorfer Talsperre, der sich entgegen der später üblichen Namenskonvention bis heute gehalten hat. Andere Talsperren der nahen Region wurden dagegen umbenannt.
Die Talsperre dient schon seit 1956 nicht mehr der Trinkwasserversorgung, sondern stellt ein beliebtes Naherholungsgebiet in Wuppertal an der Grenze zu Remscheid dar.
In Kooperation mit der Ronsdorfer Erich-Fried-Gesamtschule wird zurzeit in der Talsperrenmauer ein Kleinwasserkraftwerk errichtet.
Weitere ausführliche Informationen auf der Internetseite des Wupperverbands [[1]].



