Romanistik
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Die Romanistik, auch Romanische Philologie genannt, ist der Oberbegriff für die wissenschaftliche Beschäftigung mit den aus dem Latein hervorgegangenen Romanischen Sprachen und den in diesen Sprachen verfassten Literaturen, und zwar in deren ursprünglichen Sprachgebieten in Europa sowie in den durch Kolonisation hinzugekommenen Gebieten in Übersee.
Sie umfasst somit vor allem das Französische, Italienische, Spanische, Portugiesische und Rumänisch, aber auch die kleineren romanischen Sprachen wie Katalanisch, Galicisch, Provenzalisch, Rätoromanisch, Friaulisch und Sardisch.
Die ursprüngliche Beschäftigung mit allen romanischen Sprachen in einer Gesamtschau hat in der Folge der Abkehr von einer rein historischen Betrachtung der Sprachen und Literaturen sowie wegen der zunehmenden Spezialisierung des Wissens notwendigerweise einer im immer weiter fortlaufenden Beschäftigung nur noch in Einzelphilologien Platz gemacht.
Die Romanistik teilt sich in zwei Hauptgebiete auf: Romanische Literaturwissenschaft und Romanische Sprachwissenschaft.
Literatur
Einführungen:
- Albert Gier, Orientierung Romanistik: was sie kann, was sie will, Reinbek: Rowolth, 2000
- Miachael Metzeltin (Hrsg.), Diskurs, Text, Sprache : Einführung in die Sprachwissenschaft für Romanistinnen und Romanisten, [Wien] : Ed. Praesens, 2002
- Frank R. Hausmann, Französisches Mittelalter. Lehrbuch Romanistik, Metzler 1996
Geschichte:
- Eugenio Coseriu, Reinhard Meisterfeld, Geschichte der romanischen Sprachwissenschaft,1 Von den Anfängen bis 1492, Tübingen: Narr 2003
- Wolfgang Dahmen, Günter Holtus, Johannes Kramer, Kanonbildung in der Romanistik und in den Nachbardisziplinen, Tübingen: Narr, 2000
- Stefan Gross, Ernst Robert Curtius und die deutsche Romanistik der zwanziger Jahre: zum Problem nationaler Images in der Literaturwissenschaft, Bonn: Bouvier 1980
- Frank-Rutger Hausmann, 'Vom Strudel der Ereignisse verschlungen'. Deutsche Romanistik im ' Dritten Reich' , Frankfurt am Main: Klostermann, 2000
- Peter Jehle, Werner Krauss und die Romanistik im NS- Staat, Argument Vlg., Hamburg, 1999
- Michael Nehrlich, Romanistik und Antikommunismus. Mit einer Stellungnahme des Deutschen Romanisten- Verbands, Hamburg: Argument 1978
- Maria Lieber, Harald Wentzlaff-Eggebert, Deutschsprachige Romanistik - für wen?, Synchron Wissenschaftsverlag der Autoren, 2002
Weblinks
- http://www.tu-dresden.de/sulcifra/romanistik
- http://www.romanistik.info
- http://www.doaj.org/ljbs?cpid=8 -- DOAJ Directory of Open Access Journals, Literature and Languages
- http://www.romanistik.de
- http://dmoz.org/World/Deutsch/Wissenschaft/Geisteswissenschaften/Kultur-Studien/Romanistik/



