Rohrschildtechnik
aus Freepedia, der freien Wissensdatenbank
Bei der Rohrschildtechnik handelt es sich um eine spezielle Vorgehensweise beim Tunnelbau. Dabei werden ca. 18 m lange Rohre in die schwierigen tektonischen Gesteinsschichten hineingebohrt, so dass sie einen Kreis bilden. Danach wird Beton oder Zement in die durchlässigen Röhren gepumpt, wodurch das umgebende Gestein gewissermaßen fermentiert wird und somit einen sicheren Schild für die weiteren Arbeiten bildet.
Angewendet wird diese Technik beispielsweise angesichts der Bedingungen, die aus dem mittleren Devon stammen, beim rund 2,5 km langen Burgholz-Tunnel in Wuppertal, der eine Zubringerverbindung zwischen den Verkehrsachsen A46 und A1 herstellen wird.



