Roger Ebert

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Roger Ebert (* 18. Juni 1942, Urbana, Illinois, USA) ist einer der bekanntesten Filmkritiker der USA und der erste Pulitzer-Preis-Gewinner für eine Filmkritik. Ebert schreibt für die Chicago Sun-Times.

Ebert schreibt seit über 40 Jahren Filmkritiken. Von 1982 bis 1999 moderierte Ebert zusammen mit seinem Kollegen Gene Siskel von der Chicago Tribune die Fernsehsendung Siskel & Ebert, in der beide Kritiker gemeinsam Filme bewerteten. Siskel verstarb 1999. Sein Nachfolger wurde im September 1999 Richard Roeper von der Chicago Sun-Times. Die Sendung heist seitdem Ebert & Roeper.

Roger Ebert ist ein Freund von Russ Meyer und hat das Drehbuch für dessen Film "Beyond the Valley of the Dolls" geschrieben, welcher vom Publikum ziemlich schlecht aufgenommen wurde.

Jedes Jahr gibt Ebert ein Buch mit den Filmkritiken des vergangenen Jahrs heraus. Darüberhinaus hat Ebert ein Buch über Filmclichés, und jeweils ein Buch mit den besten und den schlechtesten Filmen der Vergangenheit herausgegeben. Ebert veranstaltet auch das jährliche Roger Ebert's Overlooked Film Festival in Champaign, Illinois.

Ebert ist ein bekennender Kritiker der MPAA, die er in seinen Kolumnen oft wegen ihrer Entscheidungen, welche Filme für Kinder geeignet sind, kritisiert. Seine Filmkritiken sind allerdings nicht oft objektiv; auf seiner Website[1] bewertete er etwa die Filme von David Lynch oft recht schlecht, in Abweichung zu vielen anderen Kritikern. Sein Hauptargument ist, dass ein Film in erster Linie unterhaltsam sein muss - "verleiht" er auf der Website einem Film zwei Sterne, dann ist er, nach Eberts Ansicht, schon recht gut. Allerdings tritt nur bei sehr guten oder sehr schlechten Filmen deutlich hervor, weshalb er den Film mag oder nicht mag.

Ebert studierte an der University of Chicago und der University of Illinois. Roger Ebert wird 2005 einen eigenen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame erhalten.

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