Roermond

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Wappen Karte
Bild:Wappen Roermond.png Bild:Karte Roermond in NL.png
Basisdaten
Provinz Limburg
Fläche: 46,65 km²
Einwohner: 45.041 (1. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 972 Einwohner/km²
Höhe: 24 m ü. NN
Geografische Lage: 51° 12' n. Br.


6° 0' ö. L.

Website: www.roermond.nl
E-Mail-Adresse: mail@roermond.nl
Politik
Bürgermeister: Henk van Beers (CDA)
Stärkste Fraktion: VVA

Roermond (sprich: Rurmond; nicht Rörmond) ist eine Stadt in den Niederlanden, an der Grenze zu Deutschland und in der Nähe von Mönchengladbach, das über die zur Zeit an der Grenze endenden A 52 relativ schnell erreichbar ist. Die Stadt liegt an dem Fluss Maas und inmitten eines herrlichen Naherholungsgebietes namens Maasplassen. Ihr Name legt zwar nahe, dass die Mündung der Roer (= Rur) in die Maas gemeint ist, hat aber einen anderen Ursprung.

Die zweite Silbe "mond" stammt von der Bezeichnung für eine alte Befestigungsanlage, genannt Motte (Burg) – Roermond bedeutet demnach "Rurburg". Erst im 18. Jahrhundert wurde die Maas um etwa 7 km künstlich an die Stadt heran verlegt.


Ungewöhnliche Schlagzeilen erhielt Roermond am 13. April 1992, als hier das Epizentrum eines Erdbebens der Stärke 5,9 auf der Richter-Skala lag. Es war damit das stärkste Erdbeben in Mitteleuropa seit 1756. (Siehe auch: Erdbebengebiet Kölner Bucht).

Geschichte

Die städtischen Ursprünge reichen bis zu den Römern zurück. Ein der Göttin Rura geweihter Altarstein, der im Stadtgebiet gefunden wurde, stammt aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. 1130 wird die Stadt erstmalig urkundlich erwähnt. Im Jahr 1213 wird sie vom deutschen Kaiser zerstört. Beim anschließenden Wiederaufbau beginnt man auch 1224 mit dem Bau des Münsterabteis, von dem noch heute die Liebfrauen-Münsterkirche erhalten geblieben ist.

1232 erhält Roermond ein eigenes Siegel sowie das Recht, Steuern zu erheben und zur Rechtsprechung. 1441 wird Roermond Hansestadt. 1472 erhält die Stadt das Recht zur Münzprägung.

Von 1543 bis 1702 ist die Stadt unter spanischer Herrschaft. Dabei ereignet sich 1554 der erste große Stadtbrand. 1559 wird erstmalig das Bistum Roermond gegründet, das 1801 wieder aufgelöst wird. 1665 ereignet sich der zweite große Stadtbrand.

Von 1702 bis 1716 ist Roermond ein selbstständiger Staat. Anschließend gehört es bis 1794 zu Österreich, wobei die Stadt im Dezember 1792 erstmalig von den Franzosen unter General De Miranda erobert wird. Im März 1793 erobern die Österreicher Roermond zunächst zurück, bevor es im April 1794 endgültig von den Franzosen besetzt wird. Die Besetzung durch die Franzosen währt bis 1814, als es durch die Russen befreit wird. Bild:Grenzuebergang D-NL Elmpt-Grenze.JL.jpg Von 1815 bis 1830 ist die Stadt niederländisch, anschließend gehört sie bis 1839 zu Belgien. Es folgt eine Zugehörigkeit Limburgs zum Deutschen Bund bis 1867. In dieser Zeit wird 1853 das Bistum Roermond wiederhergestellt. Nach 1867 ist die Stadt wieder niederländisch, unterbrochen von der Besetzung durch die Deutschen im 2. Weltkrieg, von 1940 bis 1945.

Sehenswürdigkeit

  • Basilika von St. Odilienberg

Museen

  • Roerstreekmuseum


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