Robert de Cotte

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Robert de Cotte (* 1656 in Paris; † 15. Juli 1735 in Passy bei Paris) war ein französischer Baumeister.

Ab 1672 arbeitete er für den französischen König. 1685 erfolgte seine Ernennung zum „Architecte du Roi“. 1689 wurde er, nach Studienaufenthalten in Italien, französischer Hofbaumeister und 1702 in den Adelstand erhoben. Er war nahezu an allen großen Kirchen- und Schlossbauten seiner Zeit beteiligt. 1715 baute er in Bonn an der Stelle der zerstörten Wasserburg Poppelsdorf ein Schloss, bis der Bau nach dem Tod von Joseph Clemens von Bayern 1723 eingestellt wurde. Ab 1744 wurde es nach Plänen Balthasar Neumanns weitergebaut und erweitert. Ebenfalls 1715 baute de Cotte am liegengebliebenen Bau des Bonner Residenzschloss weiter und vervollständigte den Bau durch eigene Pläne. Begonnen wurde der Bau durch Enrico Zuccalli. 1777 wurde das Schloss durch einen Brand vollständig zerstört. Es ist unbekannt, ob er in Bonn auch gelebt hat, trotzdem ist er durch seine Bauwerke fest mit der Stadt verbunden.

Er gilt als bedeutendster französischer Baumeister des frühen Rokoko. In der Pariser Nationalbibliothek werden acht Bände mit Zeichnungen von ihm aufbewahrt.



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