Robert Siodmak
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Robert Siodmak (* 8. August 1900 in Dresden, Deutschland; † 10. März 1973 in Locarno, Schweiz) war ein amerikanischer Filmregisseur deutsch-polnisch-jüdischer Abstammung.
Der Bruder von Kurt Siodmak (später Curt) war einer der wichtigsten Vertreter des deutschen Expressionismus. Wie viele andere musste er vor den Auswirkungen des Nationalsozialismus fliehen, kehrte aber später nach Deutschland zurück. Während der Zeit seines Exils in Hollywood drehte er einige bedeutende Film Noirs, aber auch Abenteuerfilme, wie Der rote Korsar (1952) mit Burt Lancaster. Deutsche Kinobesucher kennen ihn durch den Zweiteiler "Ein Kampf um Rom" (1968) und als Regisseur von verschiedenen Karl-May-Filmen.
Filme
- 1929: Menschen am Sonntag - Ko-Regie mit Billy Wilder, Edgar G. Ulmer und Rochus Gliese
- 1931: Der Mann, der seinen Mörder sucht
- 1932: Stürme der Leidenschaft
- 1937: Weiße Fracht für Rio
- 1944: Die Schlangenpriesterin
- 1945: Die Wendeltreppe (The Spiral Staircase)
- 1946: Rächer der Unterwelt
- 1946: Der schwarze Spiegel
- 1948: Gewagtes Alibi
- 1948: Schrei der Großstadt
- 1948: Der Spieler
- 1949: Strafsache Thelma Jordan
- 1950: Abgeschoben
- 1952: Der rote Korsar
- 1952: Le grand jeu (Die letzte Etappe)
- 1956: Mein Vater, der Schauspieler
- 1957: Nachts, wenn der Teufel kam
- 1958: Dorothea Angermann
- 1959: Katja, die ungekrönte Kaiserin
- 1960: Mein Schulfreund
- 1961: Affäre Nina B.
- 1962: Tunnel 28
- 1964: Der Schut (1964) (Karl-May-Film)
- 1965: Die Pyramide des Sonnengottes (Karl-May-Film)
- 1965: Der Schatz der Azteken (Karl-May-Film)
- 1966: Ein Tag zum Kämpfen
- 1968: Kampf um Rom
Weblinks
- Literatur von und über Robert Siodmak im Katalog der DDB
- Robert Siodmak in der Internet Movie Database
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Siodmak, Robert |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Filmregisseur |
| GEBURTSDATUM | 8. August 1900 |
| GEBURTSORT | Dresden |
| STERBEDATUM | 10. März 1973 |
| STERBEORT | Locarno, Schweiz |



