Robert Grubbs

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Robert Howard Grubbs (* 27. Februar 1942 in Calvert City, Kentucky) ist ein US-amerikanischer Chemiker. Grubbs ist Professor am California Institute of Technology.

Leben

Grubbs studierte an der University of Florida in Gainesville und machte dort seinen Bachelor of Science im Jahr 1963. Zwei Jahre später erhielt er seinen Master-Abschluss und schließlich promovierte er 1968 an der Columbia-Universität in New York.

Nach seinem Studium ging er für ein Jahr an die Stanford-Universität und anschließend an die Michigan State University in East Lansing. Er war zunächst Assistenzprofessor und blieb dort bis 1978. Seitdem ist er Professor für Chemie am California Institute of Technology in Pasadena. Seit 1990 hat er den Victor-und-Elizabeth-Atkins-Lehrstuhl inne.

Werk

Grubbs forscht vor allem im Gebiet der Organometallchemie und synthetischen Chemie, im Speziellen über Katalysatoren. Er entwickelte 1992 einen Katalysator für die Olefinmetathese zur Polymerisation von zyklischen Kohlenwasserstoffen. Dieser so genannte Grubbs-Katalysator stellt eine Verbesserung des von Richard R. Schrock zwei Jahre zuvor entwickelten Katalysators dar, sodass es nun möglich war, die Olefinmetathese auch ohne perfekte Laborbedingungen durchzuführen. Er forschte des Weiteren auf dem Gebiet der Ringöffnungsmetathese-Polymerisationen, auch „lebenden Polymerisation“ genannt.

Im Oktober 2005 wurde bekannt, dass er in diesem Jahr für „die Entwicklung der Metathesemethode für organische Sythesen“ zusammen mit Yves Chauvin und Richard R. Schrock den Nobelpreis für Chemie erhält.

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