Robert Frost

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Robert Lee Frost (* 26. März 1874 in San Francisco, Kalifornien; † 29. Januar 1963 in Boston) war ein US-amerikanischer Dichter und Pulitzerpreisträger.

Das Studium der klassischen Philologie an der Harvard-Universität brach Frost nach kurzer Zeit wieder ab, zog 1885 nach Massachusetts und arbeitete als Hauslehrer und Landwirt. Während dieser Zeit begann sein literarisches Schaffen. Leider fand er keinen Verleger für seine Werke, einzig das Gedicht My Butterfly, das die komplexe Beziehung zu seiner späteren Frau erklärt, wurde 1894 von der Zeitschrift The Independent veröffentlicht.

Mit 38 Jahren ging Frost 1912 nach Großbritannien. Er ließ sich in London nieder und lebte bis 1915 dort. Erste Veröffentlichungen und Lesungen wurden von der Kritik wohlwollend aufgenommen. Dadurch kam er in Kontakt mit den Imagisten.

1915, zurück in den USA, lebte er wieder als Landwirt. Aber immer öfter wurden ihm befristete Gastdozenturen an den verschiedensten wissenschaftlichen Institutionen angetragen.

In seinem lyrischen Werk thematisierte Frost immer wieder seine Heimat, wobei er dabei weniger an seine Geburtstadt, umso mehr aber an die Natur denkt. Viele seiner Gedichte sind Naturgedichte, in denen die Landschaft Neuenglands beschrieben wird. Frost entwickelte eine eigene Theorie der Lyrik, in der die Metapher als Grundlage und die Mischung strenger Metren mit der englischen Sprache natürlichen Sprechrhythmen zentrale Rollen spielen. Für vier seiner Gedichtbände wurde Frost ein Pulitzerpreis verliehen.

Inhaltsverzeichnis

Werke

Gedichtbände

  • A boy’s will. 1913
  • North of Boston. 1914
  • Mountain interval. 1916
  • New Hampshire. 1923
  • West-running brook. 1928
  • A further range. 1936
  • A witness tree. 1942
  • Steeple Bush 1947
  • In the Clearing. 1962

Dramatische Texte

  • A masque of reason. 1945
  • A masque of mercy. 1947

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