Robert Altman

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Robert Altman (* 20. Februar 1925 in Kansas City, Missouri USA) ist ein US-amerikanischer Regisseur, Autorenfilmer und TV-Produzent. Seine frühen Filme sind dem Kino des New Hollywood zuzurechnen.

Altmans Karriere als Filmregisseur beginnt Anfang der 1950er Jahre mit Sportdokumentationen und einigen Regiearbeiten fürs Fernsehen (darunter auch die berühmte TV-Serie Alfred Hitchcocks "Alfred Hitchcock Presents") Seine filmischen Anfänge liegen also noch in der Zeit des ausklingenden klassischen Hollywoods. Sein heutiger Ruhm beruht jedoch auf der Militärsatire von 1970 M*A*S*H sowie Nashville von 1975. Beide Filme bringen ihm Oscarnominierungen ein. Die Filme, die Altman in den 1970er Jahren herausbringt, sind an den Kinokassen wenig erfolgreich, verschaffen ihm aber heute in der Filmgeschichte einen Rang unter den Regisseuren des New Hollywood. Mit der Hollywood-Satire The Player von 1992 sowie dem erfolgreichen Episodenfilm Short Cuts (1993) konnte Altman wieder ein größeres Publikum für sich zurück gewinnen. Beide, wie auch Gosford Park von 2001, brachten ihm Oscar-Nominierungen ein. Trotz insgesamt 8 Nominierungen blieb ihm der Preis bisher verwehrt.

Markenzeichen ist die stete Verknüpfung verschiedener Handlungsstränge und Personenkonstellationen, die häufig erst auf dem zweiten Blick einen Zusammenhang ergeben. Auch setzt Altman einen schwarzen, nicht sofort erkennbaren Humor ein.

Filmografie

Auszeichnungen

  • AFI Awards
    • 2002 AFI Film Award für den Regisseur des Jahres (Gosford Park (2001))
  • BAFTA Awards
    • 1993 BAFTA Film Award für den besten Regisseur für The Player (1992)
    • 2002 Alexander Korda Award for Best British Film für Gosford Park (2001), gemeinsam mit Bob Balaban, David Levy
  • Berlinale
    • 1976 Golden Berlin Bear für Buffalo Bill und die Indianer (1976)
    • 1985 FIPRESCI Prize (Forum of New Cinema) für ^Secret Honor - Die geheime Ehre des Präsidenten (1984)
    • 1999 Prize of the Guild of German Art House Cinemas für Aufruhr in Holly Springs (1999)
    • 2002 Honorary Golden Berlin Bear
  • Bodil Awards
    • 1977 Bodil für den besten (nicht-europäischen) Film Nashville (1975)
    • 1993 Bodil für den besten (nicht-europäischen) Film The Player (1992)
    • 1995 Bodil für den besten (amerikanischen) Film Short Cuts (1993)
  • Cannes Film Festival
    • 1970 Golden Palm für M.A.S.H. (1970)
    • 1992 Preis für den besten Regisseur für The Player (1992)
  • Emmy Awards
    • 1989 Emmy für hervorragende Regie-Arbeit (Tanner '88 Episode "The Boiler Room" (1988))
  • Golden Globes
    • 2002 Golden Globe für den besten Regisseur für Gosford Park (2001)
  • Independent Spirit Awards
    • 1994 Independent Spirit Award für den besten Regisseur von Short Cuts (1993)
    • 1994 Independent Spirit Award für das beste Drehbuch (Short Cuts (1993)),

gemeinsam mit FRank Barhydt

  • Venedig Film Festival
    • 1993 Goldener Löwe für Short Cuts, zusammen mit Drei Farben: Blau
    • 1996 Career Golden Lion

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