Riftzone

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Bild:Rift kl.jpg

Eine Riftzone (auch Grabenbruch, Rift-Valley von engl. Rift: Riss, Spalte) ist in der Tektonik eine Spalte zwischen zwei Kontinentalplatten. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung Rift ab, die in der Geologie für schmale Spalten oder Brüche der Erdkruste verwendet wird.

Entstehung

Riftzonen entstehen an Bereichen, an denen Kontinentalplatten auseinanderdriften. Dabei bilden sich Schwäche- und Dehnungszonen. In der Folge sinken entlang dieser Störungen Gesteinspakete ab und bilden Senken und Gräben. Solche Bereiche nennt man Riftzonen oder auch Rift-Valleys. Diese Grabenbereiche liegen auf dem Land oder im Meer bzw. Ozean und bilden durch in die Risse nachquellende Lava markante Formationen, so genannte ozeanische Schwellen und Rücken. An Riftzonen besteht verstärkte geologische Aktivität; es kommt zu häufigeren Erdbeben und gelegentlich zu Vulkanismus. Insbesondere bei oberirdischen Riftzonen kommt letzteres aber nicht immer vor.

Riftzonen

Grabenbrüche an der Erdoberfläche:

Grabenbrüche im Meer bzw. Ozean:

  • Der Nordatlantische Rücken, bedingt durch das Auseinanderdriften der Eurasischen- und Nordamerikanischen Platte
  • Der Südatlantische Rücken, bedingt durch das Auseinanderdriften der Afrikanischen'-' und Südamerikanischen Platte
  • Der Südpazifischer Rücken (zwischen Australien und Südamerika), bedingt durch das Auseinanderdriften von Nazca- und Pazifik-Platte

Für weitere Grabenbrüche im Meer siehe: Tiefseerinne.

Siehe auch

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