Riesenschlangen
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| Riesenschlangen | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Boidae |
Riesenschlangen (Boidae) sind eine Familie der Schlangen. Sie sind ungiftig und töten ihre Beute durch Umschlingen. Deswegen werden sie auch als Würgeschlangen bezeichnet, um sie von den Giftschlangen abzugrenzen. Anschließend wird das Opfer im Ganzen geschluckt. Sie können wegen ihrer Grösse und Kraft auch für den Menschen gefährlich werden.
Grosse Arten können 7-10 Meter lang werden (z.B. Netzpython o. Grüne Anakonda). Einheimische berichten auch von über 12 sogar bis 17 Meter langen Riesen. Wobei solchen Berichten nur mit viel Phantasie glauben zu schenken ist. Wissenschaftlich sind solche Schlangen noch nie vermerkt.
Riesenschlangen können eierlegend (Pythons) oder lebendgebärend sein (Boas).
Riesenschlangen werden für gewöhnlich in drei Unterfamilien unterteilt:
- Pythons (Pythoninae) in Afrika, Asien und Australien; manchmal als eigene Familie Pythonidae geführt.
- Boas (Boinae) in Südamerika, Madagaskar und auf den Salomonen; hierzu gehören die Anakonda und die Abgottschlange.
- Sandboas (Erycinae) in Nordamerika, Afrika, Asien und auf dem Balkan; sie sind sehr viel kleiner und verdienen im Grunde den Namen "Riesenschlangen" nicht.
Siehe auch: Grüner Baumpython



