Resistograph
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Der Resistograph ist ein mobiles Gerät zur Messung der Dichte von Holz und wurde 1989 von dem Heidelberger Physiker Frank Rinn entwickelt. Mittels eines Elektromotors wird eine etwa 1 mm dicke Bohrnadel in das Holz getrieben und der Bohrwiderstand dabei fortlaufend elektronisch aufgezeichnet. Hartes Holz hat einen hohen, weiches Holz einen niedrigen Bohrwiderstand. Das Bohrwiderstandsprofil ist mit der Holzdichte hoch korreliert. Mit Hilfe dieser Methode können Fäule, Risse und ähnliche Holzschäden sowie Jahrringe in Bäumen und Konstruktionsholz zerstörungsarm sichtbar gemacht werden. Das Gerät wird in der Baumpflege, im Holzbau, der Denkmalpflege, der Dendrochronologie und zur Kontrolle von Holzmasten eingesetzt.
DER RESISTOGRAPH (=Bohrwiderstandsmessgeraet) Das Bohrwiderstandsmessverfahren wurde im Jahre 1985 von den Ingenieuren Kamm und Voss zur Erkennung von Faul- und Hohlstellen im Holz zum Patent angemeldet und von IML ab 1990 zu praxisorientierten Messgeraeten weiterentwickelt. Das Messprinzip : eine lange, duenne Nadel (Ø 1,5 bzw. 3,0 mm) wird mit konstantem Vorschub mit Hilfe eines Elektro- oder Akkuantriebs in das zu untersuchende Holz gebohrt, gemessen wird dabei der auf die Bohrnadelspitze einwirkende Widerstand in Abhaengigkeit zur Eindringtiefe. In enger Zusammenarbeit mit Universitaeten, Wissenschaftlern und Forschungszentren wurde das nahezu zerstoerungsfreie und das besonders baumschonende Messprinzip stetig weiterentwickelt und gilt heute als weltweit als wissenschaftlich und rechtlich anerkannte Untersuchungsmethode von Baeumen und Holzkonstruktionen.



