Rennmäuse
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Gerbillinae | ||||||||||||
| Gray 1825 |
Die Rennmäuse (Gerbillinae) bilden eine Unterfamilie in der Familie der Langschwanzmäuse. Die über 100 Arten kommen vor allem in den wüstenartigen Trockenlandschaften Afrikas, Vorder- und Zentralasiens vor. Sie sind sowohl tag- als nachtaktiv, in einem Zyklus von etwa zwei bis vier Stunden. In Anpassung an ihre ariden Habitate brauchen sie wenig bis überhaupt nicht zu trinken, da sie ihren Flüssigkeitsbedarf aus den Säften der pflanzlichen Nahrung ausreichend decken. In der Gestalt erinnern Rennmäuse meistens an Ratten, haben aber etwas verlängerte Hinterbeine.
Systematik
Rennmäuse wurden früher gelegentlich als Tribus den Wühlmäusen zugeordnet. In jüngeren DNA-Analysen konnte aber gezeigt werden, dass sie eine Schwestergruppe der Stachelmäuse sind. Die nachfolgend gezeigte Klassifikation folgt McKenna & Bell:
- Tribus Gerbillini
- Subtribus Gerbillina
- Echte Rennmäuse (Gerbillus)
- Somali-Zwergrennmäuse (Microdillus)
- Subtribus Merionina
- Sandmäuse (Meriones)
- Große Rennmäuse (Rhombomys)
- Fette Sandratten (Psammomys)
- Buschschwanz-Sandmäuse (Sekeetamys)
- Przewalski-Rennmäuse (Brachiones)
- Subtribus Desmodilliscina
- Brauer-Rennmäuse (Desmodilliscus)
- Subtribus Pachyuromyina
- Fettschwanz-Rennmäuse (Pachyuromys)
- Subtribus Gerbillina
- Tribus Taterillini
- Subtribus Taterillina
- Nacktsohlen-Rennmäuse (Tatera)
- Kleine Nacktsohlen-Rennmäuse (Taterillus)
- Subtribus Gerbillurina
- Kurzohr-Rennmäuse (Desmodillus)
- Zwergrennmäuse (Gerbillurus)
- Subtribus Taterillina
- Tribus Ammodillini
- Walos (Ammodillus)
Beispielarten sind die Mongolische Wüstenrennmaus (Meriones unguiculatus) und die Persische Wüstenrennmaus (Meriones persicus), die auch als Heimtiere gehalten werden.
Literatur
- Malcolm C. McKenna, Susan K. Bell: Classification of Mammals: Above the Species Level. Columbia University Press, 2000 ISBN 0231110138
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