Raubbau

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Unter Raubbau versteht man die Nutzung natürlicher Ressourcen (Natur- und Bodenschätze) ohne Rücksicht auf deren Folgen. Raubbau ist am kurzfristigen Gewinn orientiert, wobei er in der Folge eine langfristige Nutzung erschwert oder gar verhindert.

Unter Raubbau an der Natur wird eine kaum oder gar nicht reversible Einflussnahme an der Natur verstanden. Mit Natur ist hier die Umwelt gemeint, die sich so entwickelt hätte, wenn der Mensch keinen weiteren Einfluss genommen hätte. Mit der Einflussnahme wird in der Regel ein negativer Effekt verbunden.

Als Ursachen für Raubbau an der Natur gelten:


Inhaltsverzeichnis

Raubbau in Urwäldern

Eine klassische Form von Raubbau ist die Ausbeutung naturbelassener Wälder, so genannter Urwälder. Durch Kahlschlag des gesamten Areals oder selektiver Auswahl besonders begehrter Bäume wird das Ökosystem geschädigt oder zerstört.

Raubbau im Bergbau

Werden Lagerstätten von Bodenschätzen nicht planmäßig erschlossen, sondern durch unplanmäßiges Graben immer den bestern Vorkommen nach, dann kann dies nach einiger Zeit eine langfristige Nutzung des Vorkommens erschweren. Man spricht dann ebenfalls von Raubbau. Eine geplante Erschließung des Vorkommens durch einen Untertage-Bergbau wird durch den Raubbau erschwert.

Beispiele

Folgen

Man schreibt unterschiedliche Phänomene zumindest teilursächlich einem Raubbau an der Natur zu:



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