Rüttelflug
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Der Rüttelflug ist eine besondere Flugtechnik, die sehr viele Vogelarten während der Beutesuche, bzw. während des Nahrungserwerbs einsetzen. Beim Rüttelflug, gelegentlich auch als Standschwebeflug bezeichnet, bleibt die Position des Vogels in Bezug auf einen erdfesten Punkt unverändert. Der Flügelschlag ist schnell, der Schwanz meist breit gefächert und etwas zum Körper geknickt. Auf- und Niederschlag erfolgen in einer weitgehend waagrechten Ebene und bewegen etwa gleich große Luftmengen.
Nicht nur sehr viele Vögel beherrschen diese Flugtechnik, wie beispielsweise Kolibris (bei ihnen oft als Schwirrflug bezeichnet), viele Greifvögel (der Turmfalke wird oft auch 'Rüttelfalke' genannt), Seeschwalben, Möwen, Zweigsänger und Schnäpper, sondern auch einige Fledermausarten, etwa das Braune Langohr, setzen den Rüttelflug zum Nahrungserwerb ein. Aber auch Insekten, wie zum Beispiel die Libellen oder Schwebfliegen, beherrschen den Standschwebeflug.
Abgewandelte Formen des Rüttelns werden von vielen Vögeln beim Landen beziehungsweise beim steilen Auffliegen eingesetzt.



