Platzkomplexität

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Unter der Platzkomplexität eines Problems versteht man den (minimalen) Bedarf an Speicherplatz eines Algorithmus' zur Lösung dieses Problems, in Abhängigkeit von der Länge der Eingabe. Es interessiert also nicht der Speicherbedarf eines konkreten Programms auf einem bestimmten Computer, sonden vielmehr, wie der Speicheraufwand wächst, wenn mehr Daten zu verarbeiten sind, also z.B. ob sich der Aufwand für die doppelte Datenmenge verdoppelt oder quadriert (s.a. Skalierbarkeit).

Die Platzkomplexität wird immer in Bezug auf ein Maschinenmodell angegeben. In der Regel ist das Bezugsmodell die Turingmaschine.

In der Komplexitätstheorie ist die Platzkomplexität neben der Zeitkomplexität ein wichtiges Maß für die "Härte" (Schwierigkeit oder eben Komplexität) von Problemen. Dazu ist zu sagen, dass die Zeitkomplexität eines Algorithmus niemals kleiner sein kann als die Platzkomplexität, da für das Schreiben einer Speicherzelle jeweils ein Rechenschritt benötigt wird.

Formal werden Probleme gemäß ihrer Platzkomplexität in Komplexitätsklassen eingeteilt.

Siehe auch: Zeitkomplexität, Komplexität (Informatik), Effizienz



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