Pichincha
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| Pichincha | |
|---|---|
| Höhe: | 4.794 meter |
| Breitengrad: | 0° 17 S |
| Längengrad: | 78° 60 W |
| Lage: | Ecuador |
| Gebirge: | Anden |
| Typ: | Stratovulkan |
| Erstbesteigung: | |
| Letzter Ausbruch: | 1999 |
Dieser Artikel behandelt den Vulkan Pichincha, für die nach ihm benannte Provinz siehe Pichincha (Provinz).
Der Pichincha ist der "Hausberg" von Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Der Vulkan besitzt zwei Gipfel, nämlich den Rucu Pichincha (Quechua: alter Pichincha) (4.690 m), der wesentlich näher an der Stadt liegt als sein mit 4.794 m etwas höherer Bruder Guagua Pichincha (Quechua: junger Pichincha). Letzterer war 1999 sehr aktiv und brachte der Stadt einen Ausbruch mit Ascheregen. Auf Grund der geografischen Lage Quitos wird angenommen, dass eventuelle Lavaflüsse keine Gefahr für die Stadt bedeuten. Rucu Pichincha ist leicht in einer Tagestour zu besteigen, doch ist der Weg, der durch die Armenviertel von Quito führt, nicht ganz ungefährlich. Die Besteigung des Guagua Pichincha vom Dorf Lloa ausserhalb Quitos aus, ist hingegen weitgehend sicher.
Einer der ersten, prominentesten europäischen Besteiger war Alexander von Humboldt, der 1802 verschiedene Messungen auf beiden Gipfeln durchführte.



