Palmfarne
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| Bild:Cycas circinalis - sago palm - desc-top of trunk.jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cycadophyta | ||||||||||||
Die Abteilung der Palmfarne (Cycadophyta) gehört in die verwandschaftliche Nähe des Ginkgo (Ginkgo biloba) und der Nadelholzgewächse (Coniferophyta). Mit denen sie zusammen in die Nacktsamer eingeordnet wurden. Die Samenanlagen sind nicht von Fruchtblättern geschützt. Diese Gruppe von Pflanzen haben sich im Perm vor 200 Millionen Jahren entwickelt und waren eine wichtige Nahrungsquelle der Saurier.
Typisch sind die fiedrigen Blattwedel, die Farnwedel sehr ähnlich sehen. Anders als Palmwedel sind die Wedel bei den Palmfarnen aber gabelnervig (dichotom). Anfangs sind die Wedel, den Farnen ähnlich, eingerollt. Es werden auch Niederblätter, abwechselnd mit den Blattwedeln, gebildet. Am Stamm werden die Blätter schraubig gebildet. Meistens bildet sich ein Kranz von neuen Blättern gleichzeitig, meistens einmal pro Jahr, je älter die Pflanze umso mehr neue Blätter pro Jahr.
Meistens sind die Stämme unverzweigt. Manche Arten können sehr hoch werden (mehrere Meter). Einige Arten bleiben niedrig, ihr Stamm ist im Boden verborgen.
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Nutzung
Einige Cycadeen-Arten sind für den Menschen von gewisser wirtschaftlicher Bedeutung. So wird sogenannter falscher Sago aus den beiden Cycadeen-Arten Cycas circinalis und Cycas revoluta gewonnen. Die Nutzung des Stärkereichtums im Stamm vieler Palmfarne kann auch dem Gattungsnamen Encephalartos (Brotpalmfarn) entnommen werden, denn es bedeutet gr.: en = in, auf; kephalon = Kopf, Gehirn; artos = Brot.
Die Blätter einiger Cycadeen werden in den Mittelmeerländern am Palmsonntag als "Palmwedel" benutzt.
Gefährdung durch den Menschen
Cycadeen (vor allem die Brotpalmfarne) sind begehrte Pflanzen in Botanischen Gärten, aber auch private Sammler zahlen sehr viel Geld um an eine Cycadee zu kommen. Gerade bei den sehr seltenen Arten kommt es immer wieder zu Diebstählen. Die rote Liste der IUCN listet 238 Cycadeen als gefährdet, darunter Encephalartos woodii, die in freier Wildbahn ausgestorben ist und nur durch ein männliches Exemplar im Botanischen Garten von Durban vertreten ist. 500 Hybride (hergestellt aus einem Klon) existieren in der Kultur.
Systematik
Den einstmals etwa 300.000 Arten stehen heute nur 250 Arten in 3 Familien und 11 Gattungen gegenüber. Viele von ihnen sind vom Aussterben bedroht.
Die Cycadophyta sind zweihäusig getrennt geschlechtlich.
- Bei der Familie der Zamiaceae haben die Pflanzen beider Geschlechter zapfenförmige Blütenstände. Zu dieser Familie gehören etwa 150 Arten in den 8 Gattungen:
- Ceratozamia (etwa 16 Arten in Mexiko, Guatemala, Belize),
- Chigua (2 Arten in Südamerika),
- Dioon (etwa 11 Arten in Mexiko, Honduras, Nicaragua),
- Encephalartos (62 Arten in Afrika),
- Lepidozamia (2 Arten in Ostaustralien),
- Macrozamia (38 Arten in Australien),
- Microcycas (1 Art endemisch auf Kuba),
- Zamia (50 Arten in Süd-, Mittel- und Nordamerika).
- Anders ist es bei der Familie der Cycadaceae, hier haben nur die männlichen Pflanzen zapfenförmige Blütenstände. Die weiblichen Pflanzen haben umgeformte (fertile) Blätter, die in einem Kranz an der Spitze der Pflanze gebildet werden - an den Rändern dieser fertilen Blätter stehen einzelne Samenanlagen. Nach der Befruchtung bilden sich dann die Samen am Rand dieser fertilen Blätter. (Beachte die Ähnlichkeit mit Farnen.) Zur Familie Cycadaceae (Palmfarne) gehört nur die Gattung:
- Cycas: Zu den Cycas gehören insgesamt 90 Arten, beispielsweise:
- Japanischer Palmfarn (Cycas revoluta)
- Cycas circinalis
- Cycas rumphii.
- Cycas: Zu den Cycas gehören insgesamt 90 Arten, beispielsweise:
- Zur Familie der Stangericaceae zählt nur die Gattung



