Paläobotanik
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Die Paläobotanik ist ein Zweig der Paläontologie und beschäftigt sich mit ausgestorbenen Pflanzenarten aus der geologischen Vergangenheit. Die sogenannten Stromatolithen - rezente Formen finden sich in Westaustralien - sind bereits aus dem Präkambrium (ca. 3,1 Milliarden Jahre) bekannt. Die ersten Pflanzen besiedelten das Land bereits im Ordovizium. Funde von gut erhaltenen Pflanzenresten gibt es aus dem späten Silur und vor allem aus dem unteren Devon. Eine der wichtigsten Fundstellen ist Rhynie in Schottland. Im Oberdevon kamen die ersten Samenpflanzen auf. Aus dem Karbon sind viele Funde der sogenannten Steinkohlenwälder bekannt. Häufig kann man in Kohlenflözen typische Formen wie Calamiten oder Lepidodendren finden. Die ersten Funde von Nadelbäumen stammen aus dem Westfal.
Siehe auch:
Literatur
Mägdefrau, Karl: Paläobiologie der Pflanzen, Fischer, Jena
Probst, Ernst: Deutschland in der Urzeit, C. Bertelsmann, München 1986
Weblinks
| Bild:Wiktionary-logo-en.png | Wiktionary: Paläobotanik – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
- Paläobotanik an der Universität Münster
- Das Sternberg-Projekt
- Pflanzen der Urzeit
- Links for Palaeobotanists Ein kommentiertes Link-Verzeichnis (in Englisch).



