Neusibirische Inseln
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Die Neusibirischen Inseln (russisch Новосиби́рские острова́) liegen nördlich von Ostsibirien auf den geografischen Koordinaten 73-77° Nord, 135-151° Ost. Das Areal von 400 x 500 km grenzt die Ostsibirische See von der Laptewsee ab.
Die Gruppe besteht aus 4 größeren Inseln über 10.000 km² sowie kleineren in der Umgebung und wurde im 18. Jahrhundert entdeckt (?). Die Hauptinsel im Westen ist etwa 30.000 km² groß und wie alle relativ flach (Gipfel 374 m). Sie ist nur durch einen schmalen Sund vom östlichen Nachbarn getrennt, der etwa die Mitte der Inselgruppe markiert.
Die südlichste der Großinseln dürfte schon früher entdeckt worden sein. Sie wird Ljachow-Insel genannt und ist nur durch die 60 km breite Laptewstraße vom sibirischen Festland getrennt. Relativ "nahe" in ihrem Westen (400 km) mündet die Lena mit ihrem gewaltigen Mündungsdelta ins Eismeer.
Eine bekannte Expedition George De Longs führte eine US-amerikanische Expedition 1879-1881 in das Gebiet der Neusibirischen Inseln, dabei entdeckte er die nach ihm benannten De-Long-Inseln.



