Neil Kinnock

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Neil Kinnock [niːl ˈkɪnək] (*28. März 1942 in Tredegar, Südwales) war Vizepräsident der EU-Kommission.

Nach seinem Abschluss u. a. in Geschichte an der Universität Cardiff und einem Postgraduiertenstudium in Pädagogik wurde Neil Kinnock schon 1970 Abgeordneter der Labour-Partei im britischen Unterhaus. Dort war er Vorsitzender mehrerer Ausschüsse. 1980 wurde er Mitglied des Labour-Schattenkabinetts, 1983 Fraktionsvorsitzender im Unterhaus (bis 1992), 1988 kurzzeitig auch Vorsitzender der Partei. 1992 unterlag Kinnock als Spitzenkanidat bei den britischen Unterhauswahlen dem zur Conservative Party gehörenden John Major. Das britische Boulevardblatt The Sun titelte in einer ihren berühmten Schlagzeilen: "If Kinnock wins today will the last person to leave Britain please turn out the lights" (dt.: Wenn Kinnock heute gewinnt, macht der letzte, der Großbritannien verlässt, bitte das Licht aus).

Seit 1995 war Neil Kinnock EU-Kommissar. Bis 1999 war er für Verkehr, ab 1999 war er als Vizepräsident der Kommission für die Bereiche Personal und Verwaltung zuständig.

Neil Kinnock ist stellvertretender Vorsitzender der Sozialistischen Internationale.

Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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