Moyse Amyraut

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Moyse Amyraut, auch Moses Amyraldus (* September 1596 in Bourgueil bei Tours; † 8. Januar 1664 in Saumur) war ein reformierter Theologe aus Frankreich.

Er wirkte in Samur zunächst als Pfarrer und ab 1633 als Professor der Theologie. In seinem Traité de la prédestination versuchte er 1634 die strenge Prädestinationslehre der Dordrechter Synode abzumildern durch einen Universalismus hypotheticus, also durch die Lehre von einem gnädigen Willen Gottes, alle Menschen unter der Bedingung des Glaubens selig zu machen.

Auf verschiedenen französischen Nationalsynoden angeklagt, wurde er immer wieder freigesprochen. Eine zeitweilige Verurteilung seiner Lehre erreichten schließlich 1674 der Zürcher Professor Johann Heinrich Heidegger und sein Genfer Kollege François Turrettini (1623-1687) mit dem Consensus Helveticus.

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Bild:Meyerskonvlexikon.jpg Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Der Wissensstand von damals kann inzwischen überholt sein. Wenn du sicher bist, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt, und dies mit Quellen belegt ist, dann kann dieser Hinweis aus dem Artikel entfernt werden.




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