Momenten-Magnituden-Skala

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Die Momenten-Magnituden-Skala zur Einordnung von Erdbeben wurde in den letzten Jahren entwickelt. Sie berücksichtigt - im Gegensatz zu der Richter-Skala - nicht nur die mit Seismographen gemessene Stärke der Erschütterung, sondern auch den entstandenen Schaden für menschliche Siedlungen. Die Richter-Skala könnte zum Beispiel für ein Erdbeben in einem unbewohnten Gebiet und für ein Beben in einem Gebiet mit hoher Bevölkerungsdichte die gleiche Magnitude ergeben. Dies ist, wenn auch wissenschaftlich korrekt, für die meisten Menschen weniger praxisrelevant als Informationen über das vermutliche Ausmaß der Schäden, die ein Erdbeben verursacht.



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