Mohn
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| Bild:Disambig-grau.png | Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen siehe unter Mohn (Begriffsklärung). |
| Klatschmohn | ||||||||||||
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| Bild:Klatschmohn.jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Papaver | ||||||||||||
| L. |
Mohn (Papaver) ist eine Gattung aus der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) mit weltweit etwa 600 Arten.
Eine wichtige Kulturpflanze ist der Schlafmohn (Papaver somniferum), dessen Samen als Nahrungsmittel (für Süßspeisen) sowie zur Ölgewinnung (vgl. Mohnöl) verwendet werden. Die Pflanze führt außerdem einen morphinhaltigen Milchsaft, aus dem Opium gewonnen wird. Der lateinische Name somniferum verweist auf die Verwendung als Schlafmittel für Kinder in der griechischen Antike.
Die leuchtend roten Blüten des bei uns heimischen Klatschmohns (Papaver rhoeas) blühen ab Ende Mai und kennzeichnen den Beginn des Frühsommers (Phänologie).
Die Verwendung als Nutzpflanze ist in Südeuropa seit der Jungsteinzeit (ab ca. 6000 v. Chr.) nachgewiesen. Mohn gehört damit zu unseren ältesten Kulturpflanzen.
Biologie
Bild:Mohnblüte1.jpg Mohn wächst bevorzugt auf lehmhaltigen Böden und gehört zu den Pionierpflanzen auf Äckern, Ödland und Böschungen. Die Blütenfarbe variiert je nach Art von weiss (=der Echte Opiummon,"medicinalis"),hellviolettblau bis leuchtend orangerot. Nach der Blüte bilden sich harte, offene oder geschlossene Samenkapseln mit bis zu 2000 Samenkörnern. Die Pflanzen führen einen weißen Milchsaft, der bei einigen Arten giftige Alkaloide enthält. Eine Übersicht etc.(Verwendung,Rezepte...) findet man im Buch: MOHN (Ahrens/Sneyd), Verlag Ulmer,Stuttgart
Arten (Auswahl)
- Klatschmohn (Papaver rhoeas), einheimische Art
- Saatmohn (Papaver dubium), einheimische Art
- Feuermohn oder Staudenmohn (Papaver orientale), mehrjährige Staude, verbreitet in Anatolien
- Schlafmohn, Blaumohn (Papaver somniferum), alte Kulturpflanze, die Samen dieser Art werden auch für Süßspeisen und Kuchen verwendet
- Orientalischer Mohn (Papaver bracteatum), verbreitet im Kaukasus, Anatolien, Iran (Nordwesten) und Armenien, enthält reichlich Thebain (Ausgangsstoff für die pharmazeutische Synthese von Morphin, Codein, Nalaxon)
- Alpen-Mohn (Papaver alpinum)
- Weißer Saatmohn (Papaver albiflorum)
- Federmohn (Macleaya Cordata, Bocconia)



