Mittlere Bronzezeit
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Die Mittlere Bronzezeit (abgekürzt "MBZ") wird im allgemeinen in drei Hauptentwicklungsphasen aufgeteilt:
- in eine Frühphase
- eine entwickelte Phase und
- eine Spätphase.
Diese Entwicklungsphasen wurden zuerst durch Paul Reinecke erkannt und mit den Kürzeln "B, C1 und C2" bezeichnet.
Das entscheidende Charakteristikum dieser mittleren Phase der Bronzezeit ist in erster Linie die sehr aufwendige Form der Bestattungsweise, die unter Hügeln erfolgte. Aus diesem Grund wird die Mittlere Bronzezeit auch "Hügelgräberbronzezeit" genannt. Sie wird im allgemeinen in die Zeitphase zwischen dem 16. und dem 14. Jh. v. Chr. datiert.
Die Besonderheit dieser Bestattungen unter Hügeln ist vor allem die reiche Ausstattung der Verstorbenen mit Bronzeschmuck, Beilen, Dolchen oder Schwertern. Anhand dieser Bronzeobjekte ist es möglich, in Mitteleuropa sich regional abgrenzende, kulturelle Gruppen zu unterscheiden wie z.B. die "Lüneburger Gruppe" in Norddeutschland, die "Werra-Fulda-Gruppe" in Nordhessen oder die "Rhein-Main-Gruppe" nördlich des Oberrheins im Taunus und in der Region des Hunsrück.



