Mittelwald
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Mittelwald ist eine Mischform aus Hoch- und Niederwald, wobei bei der im Abstand von ca. 15 bis 30 Jahren erfolgenden Aberntung der Stockauschläge (Hauschicht) einzelne Stämme, bevorzugt Kernwüchse, stehengelassen werden. Dadurch entsteht ein zweischichtiger Wald aus gleichaltrigem Stockausschlag und ungleichaltrigen Überhältern (größeren Bäumen) gewünschter Arten, die später zur Gewinnung von z.B. Bauholz geschlagen werden.
Viele unserer Eichen-Hainbuchenwälder sind wahrscheinlich auf die Mittelwaldwirtschaft zurückzuführen. In Frankreich ist diese Form der Waldbewirtschaftung noch wesentlich stärker verbreitet als in Deutschland.
siehe auch: Waldgesellschaften Mitteleuropas



