Milchgebiss

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Bei vielen Säugetieren, auch beim Menschen, entwickelt sich im Laufe der Entwicklung zunächst ein Milchgebiss, das beim Heranwachsen durch ein bleibendes Gebiss ersetzt wird.

Bei einem Menschenkind besteht das Milchgebiss aus 20 Zähnen: dem mittleren und seitlichen Schneidezahn, dem Eckzahn, sowie dem ersten und zweiten Milchmahlzahn (zusammen fünf Zähne), jeweils rechts und links, oben und unten.

Zahnen

Das Herauswachsen ("Durchbrechen") der Zähne ist für das Kind oft schmerzhaft. Es geschieht in einer bestimmten Reihenfolge: Als erstes brechen die mittleren Schneidezähne durch (ca. 6.–8. Lebensmonat), dann die seitlichen Schneidezähne (ca. 8.–12. Lebensmonat), die vorderen Mahlzähnchen (ca. 12.–16. Lebensmonat), die Eckzähne (ca. im 16.–20. Lebensmonat), und zuletzt die hinteren Mahlzähne (ca. im 20.–30. Lebensmonat). Der genaue Zeitpunkt des Durchbruchs ist sehr variabel, so kann der erste Schneidezahn schon im vierten Monat, oder auch erst im 14. Monat erscheinen.

In sehr seltenen Fällen kommen Säuglinge mit bereits durchbrechenden Milchzähnen, sogenannten "dentes connati" (singular: dens connatus), auf die Welt. Prominentes Beispiel soll der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. gewesen sein.

Milchgebiss bei Tieren

Auch viele andere Säugetiere haben ein Milchgebiss, so beispielsweise Hunde, Katzen und sogar Fledermäuse, nicht aber Faultiere oder Delphine.

Siehe auch

Zähne, Wackelzahn, Zahnformel



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