Michael Melvill

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Bild:Mike Melvill 2004.jpg Michael W. Melvill; auch Mike Melvill (*November 1941 in Johannesburg, Südafrika) ist der erste Astronaut, der als Pilot mit einem rein privat finanzierten Raumschiff mittels suborbitalen Flug den Weltraum erreichte.

Biographische Angaben

Er wurde in Johannesburg, Südafrika geboren, seine Eltern zogen in seinen jungen Jahren nach Durban um. Er ging ins Highbury in der Stadt Hillcrest auf die Primary School und später dann ins Hilton College außerhalb von Pietermaritzburg, seine Eltern lebten in Kloof.

Er verließ die Schule während der 11. Klasse um seiner Jugendliebe Sally Smythe nach Europa zu folgen, wohin sie ihr Vater schickte um die Schule zu beenden. Die beiden heirateten in Schottland/Großbritannien, um danach in die USA überzusiedeln. Das Paar hat einen Sohn, eine Schwiegertochter, vier Enkel und lebt seit 1978 in Tehachapi, Kalifornien. Seine Schwester Rosemary Melvill wohnt noch im südafrikanischen Durban.

Mike Melvill ist inzwischen US-amerikanischer Staatsbürger.

Sein Wirken als Testpilot

Bild:Mike Melvill after return from space.jpg Melvill startete am 21. Juni 2004 mit dem Raumschiff SpaceShipOne vom Mojave Airport in Kalifornien zu einem ballistischen Flug, der ihn bis auf über 100 Kilometer Höhe brachte, und landete kurze Zeit später wieder wohlbehalten auf der Erde. Schon im Mai 2004 stellte er als ziviler Pilot einen Rekord auf, in dem er eine Höhe von 64 Kilometern erreichte.

Zwei Stunden nach seiner Landung wurde Melvill mit dem Astronautenabzeichen ausgezeichnet. Er ist damit der erste Mensch seit einem X-15 Flug in den 1960er Jahren, der dieses für einen Flug mit einem Flugzeug erhielt.

Zum Zeitpunkt des Fluges hatte der Testpilot eine 24-jährige Flugerfahrung und über 6.460 Flugstunden absolviert. Außerdem ist er Vizepräsident der Firma Scaled Composites, dem Unternehmen, welches das Raumschiff gebaut hat.

Melvill ist assoziiertes Mitglied der Vereinigung der experimentellen Testpiloten. Im Jahr 1999 erhielt er die Ivan C. Kincheloe Trophy, eine Auszeichnung für seine Höhen-Testflüge zur Entwicklung des Flugzeugs mit der Bezeichnung 281 Proteus.

Er baute auch sein eigenes Langstreckenflugzeug, mit dem er zusammen mit Dick Rutan 1997 rund um die Welt flog. Er ist der einzige Pilot, der neben Dick Rutan und Jeana Yeager das berühmte Flugzeug Voyager steuerte.

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