Messschraube

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Bild:Messschraube 01 KMJ.jpg Bild:Differential micrometer screw.jpg Eine Messschraube (oft auch Mikrometerschraube genannt) ist ein Längenmessgerät.

Sie besteht aus einer festen und einer mit einem Feingewinde verstellbaren Messfläche, die durch einen Bügel miteinander verbunden sind. Das zu messende Teil wird zwischen beide Messflächen gebracht und das Gewinde wird so weit zugedreht, bis beide Messflächen das Teil berühren. Das Abbesche Komparatorprinzip wird dabei eingehalten.

Auf einer Skala parallel zur Verschiebungsrichtung kann die Größe des Teils in ganzen Ganghöhen der Schraube, meist ganze oder halbe Millimeter abgelesen werden; eine zweite Skala entlang des Umfangs dient zur Ablesung jenes Anteils, der nur Bruchteile der Ganghöhe (Gewindesteigung) ausmacht. Meistens kann man an dieser Feinskala die Hundertstel oder Tausendstel Millimeter ablesen. Um Verfälschungen des Messwerts durch unterschiedliche Messkraft (Druck der verstellbaren Messfläche auf das Prüfteil) zu vermeiden, wird das Gewinde über eine Rutschkupplung, umgangssprachlich auch als Ratsche bezeichnet, gedreht.

Bei Messschrauben mit einem Skalenteilungswert von nur 0,01 mm trifft die oft verwendete Bezeichnung Mikrometerschraube streng genommen nicht zu, weil die namensgebende Einheit das Mikrometer (0,001 mm) ist.

Messschrauben werden auch in anderen Instrumenten, zum Beispiel Theodolite, Universal- und Nivelliergeräte integriert. Sie werden auch verwendet um in diversen optischen Geräten Glasplatten definiert zu verkippen, um einen Parallelversatz des Strahlengangs zu erreichen.

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