Megafauna
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Als Megafauna bezeichnet man den Anteil der Tiere, der in einem Habitat die körperlich größten Organismen stellt. Diese Einteilung ist willkürlich, hält sich aber an allgemein gültige Konventionen. Die nächst kleinere Kategorie ist die Makrofauna und die kleinste die Mikrofauna.
So werden zum Beispiel im Boden lebende Organismen, die größer als 20 mm sind ist als Megafauna des Bodens bezeichnet. Damit umfaßt die Megafauna des Bodens folgende Tiere: Regenwürmer, große Schnecken, große Gliederfüßer wie die Laufkäfer oder größere Spinnen sowie alle Wirbeltiere, die ganz oder teilweise im Boden leben (Wühlmäuse, Maulwürfe, Kaninchen, diverse Mausarten und weitere Klein- und Großsäuger).
Zur Abgrenzung der Megafauna bei den landlebenden Wirbeltieren gibt es verschiedene Definitionen. Eine zählt alle Tiere mit einem Gewicht von mehr als 45 kg dazu, eine andere Raubtiere (Carnivore) über 2 kg plus Pflanzenfresser (Herbivore) über 10 kg.



