Margarete von Österreich

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Bild:Margarete von Österreich.jpg Margarete von Österreich (* 10. Januar 1480 in Brüssel; † 1. Dezember 1530 in Mecheln), Tochter des Erzherzogs Maximilian, des späteren Kaisers Maximilian I.) und der Maria von Burgund, wurde am französischen Hof erzogen, da sie nach dem Vertrag von 1482 die Gemahlin Karls VIII. werden sollte, kehrte aber nach dessen Vermählung mit Anna von Bretagne 1493 zu ihrem Vater zurück.

Ihr neuer Verlobter, der Infant Juan von Spanien, mit dem sie sich 1497 vermählte, starb noch in demselben Jahr und auch Herzog Philibert II. von Savoyen, mit dem sie sich 1501 vermählte, schon 1504. Ihr Vater übertrug ihr 1507 die Regentschaft der Niederlande, die sie klug regierte und sorgsam gegen die Reformation abzusperren suchte. An dem Zustandekommen des Friedens von Cambrai ("Damenfrieden") hatte sie wesentlich Anteil.

Begraben ist Margarete von Österreich in Brou, heute ein Stadtteil von Bourg-en-Bresse. Sie hatte dort schon vor ihrem Tode ein Kloster mit Kirche bauen lassen als Grabstätte für sich, ihren Mann Philibert II und dessen Mutter Margarete von Bourbon. Im Chor der Kirche sind die kunstvollen und beeindruckenden Grabmale erhalten. Margarete hat allerdings die Vollendung dieser Anlage nicht mehr erlebt, da sie schon vorher in Mechelen am Wundbrand gestorben ist. Ihr Leichnam wurde erst einige Zeit nach ihrem Tode nach Brou überführt. Die ganze beindruckende Anlage "atmet" einen "flämischen Geist", da Margarete Architekten und Bildhauer aus Flandern mit der Aufgabe betreut hatte.

Sie ist nicht zu verwechseln mit Margarete von Österreich (* 1584; † 1611), der Königin von Spanien, Portugal, Neapel und Sizilien.



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