Bärlappgewächse
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| Bärlappgewächse | ||||||||||||
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| Bild:Lycopodium plant.jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Lycopodiaceae | ||||||||||||
| Beauv. ex Mirbel |
Die Bärlappgewächse (Lycopodiaceae) sind die einzige rezente Familie der Ordnung Bärlappartige (Lycopodiales). Zusammen mit den Isoetales und den Selaginellales stellen sie die rezenten Vertreter der Bärlapppflanzen (Lycopodiophyta) dar. Sie bilden ein Taxon mit 6 Gattungen und etwa 300 Arten.
Merkmale
Sie zeigen typische Merkmale der Bärlappe. Ihr Wuchs ist krautig und sie sind immergrün. Sie besitzen einen sehr ursprünglichen Bauplan und zählen somit als Übergang zwischen den ersten Landpflanzen und höheren Taxa. Ihr Spross ist kriechend und ihre Wurzeln gabelig verzweigt. Sie besitzen bereits einen teilweise verholzten Stengel (Plectostele), dieser besitzt ein Phloem mit Siebzellen. Sie besitzen Microphylle, diese sind wahrscheinlich als Emergenz des Stengels entstanden. Diese sind schraubig angeordnet, der Stengel selbst jedoch besitzt keine Chloroplasten. Die Fortpflanzung erfolgt durch Sporenbildung, wobei hier Isosporie vorherrscht. Die Sporangien (Orte der Sporenbildung) sind nierenförmig. Die Sporen selbst keimen erst nach 6 bis 7 Jahren aus.
Gattungen und einige Arten (Auswahl)
- Flachbärlappe (Diphasium)
- Alpen-Flachbärlapp (Diphasium alpinum)
- Gewöhnlicher Flachbärlapp (Diphasium complanatum)
- Isslers Flachbärlapp (Diphasium issleri)
- Oellgaards Flachbärlapp (Diphasium oellgaardii)
- Zypressen-Flachbärlapp (Diphasium tristachyum)
- Zeillers Flachbärlapp (Diphasium zeilleri)
- Huperzia
- Tannenbärlapp (Huperzia selago)
- Bärlappe (Lycopodium)
- Keulen-Bärlapp (Lycopodium clavatum)
- Schlangen-Bärlapp (Lycopodium annotinum)
- Lycopodiella
- Moorbärlapp (Lycopodiella inundata)
- Phylloglossum
- Phylloglossum drumundii



