Luzón
aus Freepedia, der freien Wissensdatenbank
Luzón ist zugleich die Hauptinsel der Philippinen als auch die sie umgebene Inselgruppe. Sie liegt zwischen dem Südchinesischm Meer im Westen, der Philippinischen See im Osten und der Luzónstraße im Norden. Gemeinsam mit den Inselgruppen Visayas und Mindanao bildet sie den Staat Philippinen.
Die Insel Luzón ist 108.172 km² groß und beherbergt etwa 30 Millionen Einwohner. Die größte Stadt auf Luzón ist die Landeshauptstadt Manila, ebenfalls recht bedeutend ist die ehemalige Hauptstadt des Landes Quezon City.
Neben der Insel Luzón gehören zu der Inselgruppe noch die Batanes- und die Babuyan-Inseln im Norden sowie die Catanduanes, Marinduque, Masbate, Romblon, Mindoro und Palawan im Süden.
Natur
Die Inselgruppe ist geprägt von vulkan- und erdbebenreichem Gebirgsland sowie tropischem Regenwald. Der Mount Pulag ist der zweithöchste Berg der Philippinen und der Mayon einer der bedeutendsten Vulkane.
Wirtschaftlich bedeutend ist der Holzhandel sowie der Anbau von Bananen und Faserbananen (zur Herstellung von Manilahanf), Reis, Kokospalmen, Kakao, Tabak und Ananas. Des weiteren ist Luzón reich an den Bodenschätzen Gold, Kupfer, Eisen, Mangan und Steinkohle.
Auf Luzón lebt die Luzón-Breitzahnratte, welche nur dort endemisch zu sein scheint.
Koordinate: 16° 4' 30" N, 121° 0' 11" E



