Luise von Mecklenburg-Strelitz

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Bild:Lebr019.jpg Bild:Hohenzieritz.jpg Luise Auguste Wilhelmine Amalie zu Mecklenburg-Strelitz (* 10. März 1776 in Hannover; † 19. Juli 1810 auf Schloss Hohenzieritz) war Königin von Preußen. Sie war die Tochter von Herzog Karl II. (Mecklenburg-Strelitz) (1741–1816) und Prinzessin Friederike Caroline Luise von Hessen-Darmstadt (1752–1782)

Inhaltsverzeichnis

Leben

Als Luise sechs Jahre alt war, starb ihre Mutter. Luise wurde nun von der Schwester ihrer Mutter, Charlotte, und der Erzieherin Salome von Gelieu erzogen. Charlotte starb 1785, danach wurde Fräulein von Wolzhogen Erzieherin und Bezugsperson. 1786 kam Luise zu ihrer Großmutter Maria Luise Albertine von Leiningen-Dagsburg-Falkenburg, der so genannten "Prinzessin George", Gattin des Bruders des Regenten, an den Hof nach Darmstadt und wuchs dort im Alten Palais auf.

Am 14. März 1793 lernte sie in Frankfurt am Main den preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm kennen und verlobte sich am 24. April 1793 in Darmstadt offiziell mit ihm. Am 22. Dezember 1793 erreichte sie als Braut des Kronprinzen den Regierungssitz Berlin zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Friederike, der Braut des jüngeren Bruders des Thronanwärters Ludwig von Preußen. Das Paar wurde am 24. Dezember in traditioneller Form vermählt.

Am 10. Mai 1805 erhielt sie eine Denkschrift des Freiherrn vom Stein.

Während der Auseinandersetzungen mit Napoléon gehörte sie zur sogenannten Kriegspartei.

Im November 1806 floh Luise vor napoleonischen Truppen aus Berlin über Schwedt, Stettin, Küstrin, Graudenz, Osterode nach Ortelsburg. Die Flucht ging am 10. Dezember 1806 weiter nach Königsberg, wo Luise an Typhus erkrankte. Nach mehrwöchigem Krankenlager starb sie am 19. Juli 1810 während eines Familienbesuchs auf dem Sommersitz ihrer Eltern. Ein Lungenflügel war zerstört, und bei der Obduktion wurde ein Polyp im Herzen entdeckt.

Luise fand ihre letzte Ruhestätte am 23. Dezember 1810 im Mausoleum des Parks von Schloss Charlottenburg, nachdem ihre Leiche zunächst am 30. Juli 1810 im Berliner Dom beigesetzt worden war. Zum 132. Geburtstag der Königin, am 10. März 1912, wurde auf dem Gustav-Müller-Platz der Roten Insel, einem Kiez in Berlin-Schöneberg, die Königin-Luise-Gedächtniskirche eingeweiht.

Luises Freundin Caroline von Berg, die mit den Geistesgrößen der Zeit korrespondierte, brachte 1814 ein Buch über die Königin heraus.

Am 3. August 1814 stiftete König Friedrich Wilhelm III. den nach der Königin benannten Louisenorden, der bis 1918 der höchste Damenorden des Königreiches Preußen blieb.

Kinder

Bildnisse

Bild:Berlin Friedrichswerdersche Kirche Luise 2005.jpg Zahlreiche Bildnisse werden in Günter de Bruyns Buch Preußens Luise wiedergegeben.

Don Albino ist der Vater dieser zehn Kinder () man hatten die sexsucht hahahahahah).

Filme

Dokumente

  • Karl Griewank (Hrsg.): Königin Luise : Briefe und Aufzeichnungen. - Leipzig : Bibliograph. Inst., 1924.
  • Malve Rothkirch (Hrsg.): Königin Luise von Preußen : Briefe und Aufzeichnungen 1786-1810. - Münchern : Dt. Kunstverl., 1995. - ISBN 3-422-06167-3

Literatur

  • Günter de Bruyn: Preußens Luise : vom Entstehen und Vergehen einer Legende. - Berlin Siedler, 2004. - ISBN 3-88680-718-5
  • Heinz Ohff: Ein Stern in Wetterwolken : Königin Luise von Preussen, eine Biographie. - München : Piper, 2001. - ISBN 3-492-21548-3
  • Uwe A. Oster: Der preußische Apoll : Prinz Louis Ferdinand von Preußen (1772-1806). - Regensburg : Pustet, 2003. - ISBN 3-7917-1828-2
  • Luise Schorn-Schütte: Königin Luise : Leben und Legende. - München : Beck, 2003. - ISBN 3-406-48023-3


Weblinks

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