Luis Frois

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Luis Frois (* 1532; † 8. Juli 1597) war ein portugiesischer Missionar der Gesellschaft Jesu. Er wurde in Lissabon geboren und Mitglied der Gesellschaft im Alter von 16. Dieser folgte er nach Indien, um dort zu missionieren. Im Jahr 1563 erreicht er Japan. 1565 trifft er mit dem damaligen Shogun Ashikaga Yoshiteru und 1569 den faktischen Militärherrscher Oda Nobunaga.

Frois und Oda Nobunaga

Nobunaga nutzte die christlichen Missionare, um eine alternative Macht gegen die in der Opposition liegenden buddhistischen Sekten - die Gegner Nobunagas waren und teilweise über starke Privatarmeen verfügten - aufzustellen. Daher erlaubte er den Jesuiten nach einem Treffen mit Frois, aktive Missionierung in Kyoto und den umliegenden Gebieten zu betreiben. Zuvor wurde ihnen dies nur in jenen Gebieten Kyushus erlaubt, deren Daimyo selbst zum Christentum konvertierten, oder sich wirtschaftliche Vorteile durch einen verstärkt einsetzenden Handel mit den Portugiesen erhofften.

Das zuerst freundliche Klima zwischen Frois und Nobunaga kühlte mit der Zeit deutlich ab, teilweise, weil Nobunaga selbst sich weigerte, zu konvertieren, teilweise auch, weil er verfügte, ein zu errichtender Tempel solle ihn posthum als Gottheit verehren.


Werke

  • "Die japanische Geschichte" (Nihonshi)
  • "Kulturgegensätze Europa-Japan"

Siehe auch

Francisco Javier



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