Ludwig Gies
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Prof. Ludwig Gies (* 3. September 1887 in München, † 27. Januar 1966 in Köln) war ein deutscher Maler und Bildhauer und Medailleur.
Bekannt wurde er durch die Gestaltung der Fetten Henne (1953), des Adlers des deutschen Bundestages.
Ludwig Gies war ein Schüler von Heinrich Waderé und F. von Miller. Ab 1912 arbeitete er freischaffend in München und erhielt 1918 eine Berufung nach Berlin als Lehrer am Kunstgewerbemuseum. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er 1937 aus dem Lehramt entlassen und aus der Akademie der Künste ausgeschlossen.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs warer bis 1950 in Berlin freiberuflich tätig. Ab 1950 arbeitete er an den Kölner Werkschulen und wurde 1953 Ehrenmitglied der Münchner Akademie der Künste. 1962 beendete er seine Lehrtätigkeit.
1957 Das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus der Hand des Bundespräsidenten Theodor Heuß
Literatur
- Bernd Ernsting: Ludwig Gies : Meister des Kleinreliefs. - Köln : Letter-Stifutng, 1995. - ISBN 3-930633-02-7
- Toni Feldkirchen: Ludwig Gies. - Recklinghausen : Bongers, 1960
- August Hoff Plaketten und Medaillen von Ludwig Gies. - Krefeld : Scherpe, 1962
Weblinks
- Literatur von und über Ludwig Gies im Katalog der DDB
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gies, Ludwig |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler und Bildhauer |
| GEBURTSDATUM | 3. September 1887 |
| GEBURTSORT | München |
| STERBEDATUM | 27. Januar 1966 |
| STERBEORT | Köln |



