Louis I. Kahn

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Louis Israel Isidore Kahn (* 20. Februar 1901 in Kuressaare auf Saaremaa, Estland; † 17. März 1974 in New York) war ein bedeutender US-amerikanischer Architekt und Stadtplaner. Sein Arbeitsschwerpunkt waren öffentliche Bauten. Er war ein Vertreter des Brutalismus.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Kahn wurde auf der estnischen Insel Saaremaa geboren. Seine Familie emigrierte in die USA. Kahn wuchs in Philadelphia auf und studierte dort von 1920 bis 1924 an der Universität von Pennsylvania. Es folgte eine Europareise, die ihn unter anderem auch nach Carcassonne (Frankreich) führte. 1925-26 war er Chefdesigner der Weltausstellung in Philadelphia. Danach arbeite er mit damals bekannten Architekten zusammen und reiste erneut nach Europa. 1937 eröffnete er ein eigenes Büro und begann mit Siedlungsbauprojekten. Ab 1947 lehrte er in Yale, ab 1957 lehrte er an der University of Pennsylvania in Philadelphia.

Zu seinen bekanntesten Schülern zählen Moshe Safdie und Robert Venturi.

Wichtige Bauten

Bild:Salk Institute1.jpg

  • Denkmal für F.D. Roosevelt New York City 1973
  • Kimbell Art Museum in Forth Worth, Texas 1972
  • Zentrum für Familienplanung Katmandu 1970-75
  • Yale University Center for British Art 1969-74
  • Palazzo dei Congress, Venedig 1968-74
  • Jatiyo Sangshad Bhaban Dakka Bangladesch 1967-72
  • Salk Institute in La Jolla, Kalifornien 1965
  • Richards Medical Research Building auf dem Campus der University of Pennsylvannia 1958-1961
  • Yale University Art Gallery New Haven Connecticut 1952-54
  • Carver Court Housing Coatesville, Pennsylvania 1942-43 - Siedlungsprojekt
  • Adath-Jeshurun-Synagoge in Elkins Park (Philadelphia/Pennsylvania).

Wichtige Auszeichnungen

  • 1965 Medal of Honor Danish Architectural Association
  • 1971 Goldmedaille des American Institute of Architects (AIA)
  • 1972 Goldmedaille des Royal Institute of British Architects (RIBA)

Über Louis Kahn

My architect - A Son's Journey. Ein Film von Nathaniel Kahn (aus dem Jahre 2003 - Oscar-Nominierung)

Literatur

  • Louis I. Kahn, Sharad Jhaveri, Heinz Ronner: "Complete Work 1935-1974", Birkhäuser Verlag 1987 (2. Auflage), ISBN 3764313471

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