Liquidation
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Liquidation bedeutet dem unmittelbaren Wortsinn nach „Verflüssigung“ (von lat. „Liquidus“ = Flüssigkeit).
Der Begriff wird heute regelmäßig im Zusammenhang mit dem „Verflüssigen“ von Vermögen benutzt, also zum Beispiel beim "Zu-Bargeld-Machen" der Reste eines Unternehmens durch Verkauf allen noch vorhandenen Umlauf- und Bestandsvermögens. Eine Liquidation ist somit letztlich der Vorgang des Auflösens selbst: das Beenden eines Unternehmens, eines Vereins oder einer anderen Einrichtung.
Die Verbform heißt „liquidieren“, das Partizip „liquidiert“ und das Adjektiv „liquide“. Deutsche Übersetzungen hierfür sind „verflüssigen“ (bzw. „flüssig machen“)/„verflüssigt“/„flüssig“.
Wenn also „liquidiert“ wird, dann wird das Restvermögen in „flüssige“ oder „liquide“ Mittel umgewandelt (das heißt meist: in Bargeld). Anschließend ist das Objekt aufgelöst und nicht mehr weiter existent.
Das Restvermögen abzüglich der Liquidationskosten wird als Liquidationserlös bezeichnet.
Der Begriff „Liquidation“ („Liquidierung“) und das Verb „liquidieren“ sind auch beschönigende Umschreibungen für das Töten eines Menschen.



