Lipophilie

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Eine Substanz wird als lipophil (Griechisch für "fettliebend") bezeichnet, wenn sie sich gut in Fetten und Ölen lösen lässt oder ihrerseits Fette und Öle gut lösen kann.

Lipophile Substanzen sind oft gleichzeitig hydrophob (wasserunlöslich), d.h. Wasser abstoßend. Substanzen, die lipophil und hydrophil sind, bezeichnet man als amphiphil.

Viele Aromastoffe und auch viele Vitamine sind lipophil, weshalb man Fett auch als Geschmacksträger bezeichnet, der Schuss gute Butter oder der Schuss Sahne oft so viel am Geschmack einer Speise verbessert und man rohe, geraspelte Möhren zwecks besserer Verwertung der Vitamine mit einem bisschen Öl essen sollte.

Lipophilie nennt man auch die sexuelle Vorliebe von dünnen Personen für fettleibige Menschen.

Das Gegenteil von Lipophilie ist Lipophobie.

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