Lipofuszin
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Lipofuszin (engl. lipofuscin) ist ein "Alterspigment", das größtenteils aus Proteinen und Cholesterin besteht und sich als gelblich-braune Körnchen unter anderem in Leber-, Herzmuskel- und Nervenzellen sowie der Netzhaut von alternden Organismen ansammelt.
Die Lipofuszinkörnchen werden als inerte Reste von Lysosomen aufgefasst, die als besondere Zellorganellen zum intrazellulären Abbau sehr verschiedenartiger Moleküle sowie auch größerer Strukturen dienen.
Experimentell lässt sich die Lipofuszinbildung durch Vitamin-E-Mangel drastisch erhöhen. Da Lipofuszin toxisch und phototoxisch ist und durch Schädigung des Pigmentepithels zum Untergang der Netzhaut führt, wird derzeit versucht, alle Bestandteile des Lipofuszins zu identifizieren, um damit der Ursache der altersbedingten Makuladegeneration zu erforschen, die die häufigste Ursache für den Verlust der zentralen Sehschärfe ab dem 50. Lebensjahr darstellt.
Weblink
http://www.neuro.wustl.edu/neuromuscular/pathol/lipofuscin.htm - Bilder mit Lipofuszin im Gewebe(siehe dunkelbraune Anlagerungen)
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