Kugelstoßen

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Das Kugelstoßen (engl. putting the shot, kurz shot put) ist eine Wurfdisziplin der Leichtathletik, bei der eine Eisenkugel durch explosionsartiges Strecken des Arms möglichst weit gestoßen wird. Der Wettkämpfer hat zum Schwungholen einen Kreis mit einem Durchmesser von 2,13 Metern (7 englische Fuß) zur Verfügung. Der Stoß wird nur als gültiger Versuch gewertet, wenn der Sportler den Kreis nach dem Aufschlagen der Kugel nach hinten verlässt. Im Wettkampf stehen sechs Versuche zur Verfügung.

Kugelstoßen ist auch eine Teildisziplin im Mehrkampf (Siebenkampf, Zehnkampf).

Die besten Kugelstoßer erreichen bei den Männern ca. 23 Meter (Weltrekord: 23,12 Meter) und bei den Frauen ca. 22 Meter (Weltrekord: 22,63 Meter).

Zum Programm der Olympischen Spiele gehört das Kugelstoßen für die Männer seit 1896 und für die Frauen seit 1948.

Bereits bei der erstmaligen Teilnahme von Frauen an den Deutschen Meisterschaften, am 14./15. August 1920, gehörte das Kugelstoßen zum Wettkampfprogramm (zusammen mit 100-Meter-Lauf, 4x100-Meter-Staffel und Weitsprung).


Inhaltsverzeichnis

Geschichte und Regeln

Stoß- und Wurfwettbewerbe mit schweren Steinen gab es schon in der Antike. Homer berichtet darüber beispielsweise in der Ilias. Wahrscheinlich ist das Kräftemessen mittels Weitwurf schwerer Gegenstände auch schon seit viel früherer Zeit Bestandteil der menschlichen Kulturgeschichte, da es eine Variation natürlicher Bewegungsabläufe ist. Später wurden Metallstücke, Kanonenkugeln und andere geeignete Gegenstände verwendet.

Die bis heute gültigen Grundmaße und Gewichte (für Männer) wurden 1860 festgelegt. Das Gewicht der Kugel beträgt genau 16 Pfund (7,257 kg). Gestoßen wurde damals noch aus einem Quadrat mit 7 Fuß (2,13 m) Seitenlänge. 1906 wurde aus dem Quadrat ein Kreis mit demselben Durchmesser. Bei den Frauen wiegt die Kugel genau 4 kg. Auf diese Masse einigte sich die Frauensport-Föderation FSFI 1926, nachdem zuvor mit 3,25- und 5-kg-Kugeln gestoßen wurde.

Die Kugel muss laut Reglement vollkommen rund sein, und die äußere Hülle darf nicht weicher als Messing sein, ansonsten kann sie aus einem beliebigen Material bestehen. Der Schwerpunkt muss in der Mitte liegen. Die meisten Kugeln im Wettkampfsport bestehen aus Eisenlegierungen mit oder ohne farbiger Beschichtung; für den Schulsport und Training kommen auch andere Materialien in Frage. Der Durchmesser muss zwischen 110 und 130 mm (Männer) bzw. 95 und 110 mm (Frauen) betragen.

Der Stoßring ist in Abwurfrichtung mit einem bogenförmigen Balken (meist aus Holz von wenigen cm Höhe versehen, der während des Versuchs vom Athleten nur an der Innenseite berührt werden darf. Der Abwurfsektor wurde von der IAAF zum 1. Januar 2003 von 40° auf 34,92° Öffnungswinkel verkleinert. Die Kugel muss innerhalb des Sektors aufkommen. Sie darf nach Beginn des Versuchs nicht unter Schulterhöhe gesenkt und nicht geworfen werden. Der Athlet darf den Ring nicht verlassen und den Balken nicht be- oder übertreten, solange die Kugel nicht aufgekommen ist. Gemessen wird die Weite vom inneren Rand des Rings bis zur Einschlagstelle (nächster Eindruck zum Ring).

Meilensteine

Bedeutende Sportler

Der erste Star des Kugelstoßens war Anfang des 20. Jahrhunderts der US-Amerikaner Ralph Rose, dessen Weltrekord von 15,54 m rund 18 Jahre lang nicht überboten werden konnte. Er gewann 1904 bei den Olympischen Spielen in St. Louis mit 19 Jahren die Goldmedaille und war damit der bisher jüngste Olympiasieger aller Zeiten im Kugelstoßen. Er konnte seinen Erfolg bei den Spielen in London vier Jahre später wiederholen.

Zwischen 1952 und 1956 beherrschte der US-Amerikaner William Patrick O'Brien jr. diese Disziplin. 116 Wettbewerbe hintereinander blieb er ungeschlagen. Er gewann zwei olympische Goldmedaillen und gilt als Begründer der O'Brien-Technik (Rückenstoß- oder Angleittechnik), die heute noch verwendet wird.

Seit Mitte der 1970er Jahre beherrschte der DDR-Athlet Udo Beyer oft die internationale Konkurrenz. Von 1977 bis 1987 war er elf mal in ununterbrochener Folge DDR-Meister, verbesserte dreimal (1978, 1983 und 1986) den Weltrekord auf zuletzt 22,64 m, gewann bei Olympia 1976 Gold, 1980 Bronze, war mehrfach Europameister und Weltcupsieger, zweimal Hallenweltmeister und gewann zahlreiche bedeutende internationale Sportfeste. Obwohl er nach den Olympischen Spielen 1988 schon seinen Rücktritt erklärt hatte, trat er nach der politischen Wende in Ostdeutschland wieder in den Ring, wurde 1992 Deutscher Meister und beendete nach der Olympiateilnahme in Barcelona (im Vorkampf ausgeschieden) im gleichen Jahr endgültig seine Karriere.

Mitte der 1980er Jahren begann die große Zeit von Beyers designiertem Nachfolger, schärfstem Rivalen und gutem Freund Ulf Timmermann. Er stieß als erster die Kugel über 23 Meter (23,06 m) weit und wurde 1988 Olympiasieger. Bis 2004 schaffte es kein Athlet, mehr Wettkämpfe mit Weiten über 22 Metern zu beenden als Ulf Timmermann. Timmermann zählte mit ca. 115 bis 120 kg Wettkampfgewicht eher zu den "Leichtgewichten" seiner Sportart, gilt aber bei vielen Fachleuten als der beste Techniker aller Zeiten. 1992 beendete er nach einem fünften Platz in Barcelona zusammen mit Beyer seine internationale Karriere.

Der Dritte "Große" im europäischen Kugelstoßen war der Schweizer Werner Günthör, der 1986 Europameister und 1987, 1991 und 1993 Weltmeister wurde. 1988 gewann er bei den Olympischen Spielen in Seoul Bronze.

Bei den Frauen dürfte nur die Deutsche Astrid Kumbernuss eine vergleichbare Erfolgsliste aufzuweisen haben. Sie wurde drei Mal Weltmeisterin (1995, 1997, 1999) und Olympiasiegerin 1996 in Atlanta.

Die erste offiziell registrierte Weltrekordlerin war 1934 Gisela Mauermayer aus Deutschland. So dominant wie bei den Männern die US-Amerikaner, waren bei den Frauen die Sportlerinnen der ehemaligen UdSSR, die bis in die 1960er Jahre das Maß aller Dinge darstellten. Erst Margitta Gummel aus der DDR konnte Ende der Sechziger in diese Phalanx einbrechen. Ihr folgten weitere DDR-Sportlerinnen wie Ilona Slupianek (1980er Jahre), die sich mit den sowjetischen Athletinnen in den Sieger- und Rekordlisten abwechselten.

Technik

Kugelstoßen ist eine technisch anspruchsvolle Disziplin, die hohe Koordinationsfähigkeit und enorme Schnellkraft erfordert.

Die Kugel wird auf die Fingerwurzeln der Wurfhand gelegt und seitlich neben dem Kinn am Hals gehalten.

Für den Schulsport und das Erlernen empfehlen Sportwissenschaftler den Standstoß bzw. den Stoß mit Nachstellschritt. Dabei wird der Oberkörper nur leicht geneigt und bewegt sich in einer Streck-Drehbewegung mit Beinunterstützung von einer seitlichen Grundposition in Abwurfrichtung.

Die Rückenstoß- oder Angleittechnik wurde in den 1950er Jahren vom US-Amerikaner Parry O'Brien eingeführt, der damit mehrere Jahre das Kugelstoßen dominierte. Dabei dreht sich der Athlet in stark gebeugter Haltung mit dem Rücken zur Stoßrichtung ein und dreht sich in einem flüssigen Bewegungsablauf in die gestreckte Abwurfphase, wobei ein Bein während der Halbdrehung zusätzlichen Schwung verleiht. Während des Abwurfs wird das Gewicht auf das Schwungbein verlagert.

Die Drehstoßtechnik wurde 1976 vom sowjetischen Kugelstoßer Alexander Baryshnikow eingeführt, der damit erstmals die 22-Meter-Marke erreichte. Der Athlet vollführt dabei eine eineinhalbfache Drehung, bei der das Gewicht von einem Bein auf das andere verlagert wird. Die durch die Drehung verursachte Beschleunigung des Körpers wird auf die Kugel übertragen. Diese Technik kann für besonders schwere Athleten von Vorteil sein, ist aber auch die technisch anspruchsvollste.

Die Vorteile der Drehstoßtechnik kommen nur bei optimalem Bewegungsablauf und extrem guter Koordinationsfähigkeit zur Geltung. Deshalb beherrschte die Angleittechnik mit Athleten wie Udo Beyer, Ulf Timmermann und Werner Günthör auch lange Zeit danach noch die großen internationalen Wettbewerbe. Erst seit Ende der 1990er Jahre wurde die Drehstoßtechnik mit Siegen US-amerikanischer Athleten wieder zunehmend beliebter.

Generell eignet sich das Angleiten mehr für große athletische Sportler, der Drehstoß für etwas kleinere, aber sehr schwere Werfer.

Die Physik des Kugelstoßens

Bild:KugelFlug.png Die Bahnkurve, die die Kugel bei einem Stoß zurücklegt, unterliegt den Gesetzen der Physik. Dabei ist in der Praxis nur die Form der Wurfparabel aufgrund der Schwerkraft interessant; Einflüsse von Luftwiderstand und Aerodynamik können praktisch vernachlässigt werden.

Die Kugel bewegt sich auf einer Parabel, die aber stark asymmetrisch ist, weil sich der Anfangspunkt der Parabel etwa zwei Meter (gestreckte Wurfhand des Athleten) über dem Endpunkt befindet. Daher ist die optimale Wurfweite zu erreichen, wenn die Kugel etwa in einem Winkel von 37° bis 41° zur Horizontalen weggestoßen wird. Der exakte Winkel ist dabei abhängig von der Größe des Athleten und von der Weite, die erzielt wird.

Selbstverständlich ist die Entfernung auch von der Stoßgeschwindigkeit abhängig.


Rekorde und Dopingproblematik

Natalya Lysowskaja hält bei den Frauen seit 1987 den Weltrekord von 22,63 m. Bei den Männern ist es Randy Barnes, der die Kugel 1990 auf 23,12 m wuchtete.

Allein das Alter dieser Rekordweiten lässt die Frage aufkommen, warum sie so lange Bestand haben. Vorher wurde der Rekord bei den Männern seit 1948 im Durchschnitt etwa alle 2,5 Jahre um 34 cm verbessert, bei den Frauen alle 2 Jahre um rund 45 cm. Seit Mitte der Neunziger Jahre gingen bei allen internationalen Wettkämpfen die Spitzenweiten auffällig stark zurück. 22 Meter (Männer) bzw. 21 Meter (Frauen) sind seitdem schon Weiten, die nur von wenigen Weltklasseathleten erreicht werden.

Dass im Leistungssport seit Jahrzehnten mit Doping gearbeitet wurde, ist bekannt. Rekorde garantieren hohe Einnahmen. Besonders die Leichtathletik wurde und wird immer wieder von Skandalen belastet, wenn Spitzenathleten der Einnahme unerlaubter Mittel zur Leistungssteigerung überführt werden. Bei manchen Frauen führten die Hormonbehandlungen zur unübersehbaren Vermännlichung. Außerdem drohen den Sportlern gesundheitliche Spätfolgen, die oft bis zur Invalidität führen.

Im Kugelstoßen war lange Zeit eine Spitzenplatzierung nur durch Anwendung anaboler Steroide möglich. Alle drei Medaillengewinner der Olympischen Spiele 1992 wurden nachträglich des Dopings überführt. Auch der Inhaber des noch gültigen Weltrekords, Randy Barnes, hat gedopt, ebenso seine Kollegen M.Stulce und C.J.Hunter (alle USA).

Die durch den Zusammenbruch des Ostblocks entstandene internationale Entspannung entließ auch den Sport aus seiner Funktion als Mittel zum Wettstreit politischer Ideologien. Inzwischen wurde eine internationale Dopingagentur gegründet, die mit systematischen Kontrollen den Missbrauch und die Manipulation erfolgreich zurückdrängt. Deutschland ist eines der vorbildlichsten Länder bei der Mitarbeit und auch andere Länder bekämpfen das Doping ihrer Spitzensportler. Leider schließen die Verbände und Sportfunktionäre der USA sich nur widerstrebend den Bemühungen um einen sauberen Sport an. Sie weigern sich oft, die Namen ermittelter Dopingsünder zu veröffentlichen, verzögern Trainingskontrollen durch ausländische Kontrolleure und verschleiern Ergebnisse von Kontrollen. So kommt es immer wieder zu Dopingskandalen bei großen internationalen Veranstaltungen, bei denen US-Sportler positiv getestet wurden.

Der schon erwähnte C.J. Hunter, Weltmeister von 1999 wurde bereits vor den Olympischen Spielen 2000 in Sydney mehrmals positiv getestet. Sein Landsmann Kevin Toth, WM-Vierter von 2003 wurde bei den Nachkontrollen der WM überführt. Später wurde bekannt, dass der bis dahin relativ unbekannte Athlet bereits bei den regionalen Qualifikationen in Kansas wenige Monate zuvor 22,63 m stieß, die zweitgrößte Weite seit 1990 und damit weiter als die gesamte Weltspitze. Trotzdem unterließen die verantwortlichen US-Funktionäre eine Kontrolle bzw. veröffentlichten nichts von den Ergebnissen, falls doch eine Kontrolle stattgefunden hat.

Statistik

Olympiasieger

Medaillengewinner der Olympischen Spiele

Männer

JahrGoldmedailleSilbermedailleBronzemedaille
1896Robert Garrett (USA) Mitiadis Gouskos (GRE) Georgios Papasideris (GRE)
1900Richard Sheldon (USA) Josiah McCracken (USA) Robert Garrett (USA)
1904Ralph Rose (USA) Wesley Coe (USA) Leon Feuerbach (USA)
1906Martin Sheridan (USA) Mihály Dávid (HUN) Eric Lemming (SWE)
1908Ralph Rose (USA) Denis Horgan (GBR) John Garrels (USA)
1912Patrick McDonald (USA) Ralph Rose (USA) Lawrence Whitney (USA)
1920Ville Pörhölä (FIN) Elmer Niklander (FIN) Harry Liversedge (USA)
1924Clarence Houser (USA) Glenn Hartranft (USA) Ralph Hills (USA)
1928John Kuck (USA) Herman Brix (USA) Emil Hirschfeld (Deutschland)
1932Leo Sexton (USA) Harlow Rothert (USA) František Douda (CZE)
1936Hans Woellke (Deutschland) Sulo Bärlund (FIN) Gerhard Stöck (Deutschland)
1948Wilbur Thompson (USA) Jim Delaney (USA) Jim Fuchs (USA)
1952Parry O'Brien (USA) Darrow Hooper (USA) Jim Fuchs (USA)
1956Parry O'Brien (USA) Bill Nieder (USA) Jirí Skobla (CZE)
1960Bill Nieder (USA) Parry O'Brien (USA) Dallas Long (USA)
1964Dallas Long (USA) Randy Matson (USA) Vilmos Varjú (HUN)
1968Randy Matson (USA) George Woods (USA) Eduard Gustschin (URS)
1972Władysław Komar (POL) George Woods (USA) Hartmut Briesenick (DDR)
1976Udo Beyer (DDR) Jewgeni Mironow (URS) Alexander Baryschnikow (URS)
1980Wladimir Kiseljow (URS) Alexander Baryschnikow (URS) Udo Beyer (DDR)
1984Alessandro Andrei (ITA) Mike Carter (USA) Dave Laut (USA)
1988Ulf Timmermann (DDR) Randy Barnes (USA) Werner Günthör (SUI)
1992Mike Stulce (USA) Jim Doehring (USA) Wjatscheslaw Lycho (GUS)
1996Randy Barnes (USA) John Godina (USA) Alexander Bagatsch (UKR)
2000Arsi Harju (FIN) Adam Nelson (USA) John Godina (USA)
2004Juri Bilonog (UKR) Adam Nelson (USA) Joachim Olsen (DEN)
2008Trajkovic (SER) [[]] () [[]] ()

Frauen

JahrGoldmedailleSilbermedailleBronzemedaille
1948 Micheline Ostermeyer (FRA) Amelia Piccinini (ITA) Ina Schäffer (AUT)
1952 Falina Sybina (URS) Marianne Werner
(Deutschland/Bundesrepublik)
Klawdia Totschonowa (URS)
1956 Tamara Tyschkewitsch (URS) Galina Sybina (URS) Marianne Werner
(Deutschland/Bundesrepublik)
1960 Tamara Press (URS) Johanna Lüttge
(Deutschland/DDR)
Earlene Brown (USA)
1964 Tamara Press (URS) Renate Garisch-Culmberger
(Deutschland/DDR)
Galina Zybina (URS)
1968 Margitta Gummel (DDR) Marita Lange (DDR) Nadeshda Tschishowa (URS)
1972 Nadeshda Tschishowa (URS) Margitta Gummel (DDR) Iwanka Christowa (BUL)
1976 Iwanka Christowa (BUL) Nadeshda Tschishowa (URS) Helena Fibingerová (TCH)
1980 Ilona Slupianek (DDR) Swetlana Kratschewskaja (URS) Margitta Pufe (DDR)
1984 Claudia Losch (BRD) Mihaela Loghin (ROM) Gael Martin (AUS)
1988 Natalja Lissowskaja (URS) Kathrin Neimke (DDR) Li Meisu (CHN)
1992 Swetlana Kriweljowa (RUS) Huang Zhihong (CHN) Kathrin Neimke (Deutschland)
1996 Astrid Kumbernuss (Deutschland) Sui Xinmei (CHN) Irina Chudoroschkina (RUS)
2000 Janina Karoltschyk (BLR) Larisa Peleschenko (RUS) Astrid Kumbernuss (Deutschland)
2004 Yumileidi Cumba (CUB) Nadine Kleinert (Deutschland) Swetlana Kriweljowa (RUS)

Medaillengewinner der Weltmeisterschaften

Männer

Medaillengewinner der Leichtathletik-Weltmeisterschaften: Kugelstoßen
Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Edward Sarul (POL) Ulf Timmermann (DDR) Remigius Machura (TCH)
1987 Werner Günthör (CH) Alessandro Andrei (ITA) John Brenner (USA)
1991 Werner Günthör (CH) Lars Arvid Nilsen (NOR) Alexander Klimenko (URS)
1993 Werner Günthör (CH) Randy Barnes (USA) Alexander Bagatsch (UKR)
1995 John Godina (USA) Mika Halvari (FIN) Randy Barnes (USA)
1997 John Godina (USA) Oliver-Sven Buder (GER) Cottrell J. Hunter (USA)
1999 Cottrell J. Hunter (USA) Oliver-Sven Buder (GER) Alexander Bahatsch (UKR)
2001 John Godina (USA) Adam Nelson (USA) Arsi Harju (FIN)
2003 Andrej Michnewitsch (BLR) Adam Nelson (USA) Jurij Bilonoh (UKR)
2005 Adam Nelson (USA) Rutger Smith (NED) Ralf Bartels (GER)

Frauen

Medaillengewinnerinnen der Leichtathletik-Weltmeisterschaften: Kugelstoßen
Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Helena Fibingerová (TCH) Helma Knorrscheidt (DDR) Ilona Slupianek (DDR)
1987 Natalja Lissowskaja (URS) Kathrin Neimke (DDR) Ines Müller (DDR)
1991 Huang Zhihong (CHN) Natalya Lisowskaja (URS) Swetlana Kriweljowa (URS)
1993 Huang Zhihong (CHN) Swetlana Kriweljowa (RUS) Kathrin Neimke (GER)
1995 Astrid Kumbernuss (GER) Huang Zhihong (CHN) Svetla Mitkova (BUL)
1997 Astrid Kumbernuss (GER) Wita Pawlysch (UKR) Stephanie Storp (GER)
1999 Astrid Kumbernuss (GER) Nadine Kleinert (GER) Swetlana Kriweljowa (RUS)
2001 Janina Karoltschyk (BLR) Nadine Kleinert (GER) Wita Pawlysch (UKR)
2003 Swetlana Kriweljowa (RUS) Nadeshda Ostapschuk (BLR) Wita Pawlysch (UKR)
2005 Nadeschda Ostaptschuk (BLR) Olga Ryabinkina (RUS) Valerie Vili (NZL)

Weltrekordentwicklung

Männer

WeiteNameNationDatumOrt
23,12 m Randy Barnes USA 20. Mai 1990 Westwood
23,06 m Ulf Timmermann DDR 22. Mai 1988 Chania
22,91 m Alessandro Andrei ITA 12. August 1987 Viareggio
22,84 m Alessandro Andrei ITA 12. August 1987 Viareggio
22,72 m Alessandro Andrei ITA 12. August 1987 Viareggio
22,64 m Udo Beyer DDR 20. August 1986 Berlin
22,62 m Ulf Timmermann DDR 22. September 1985 Berlin
22,22 m s Udo Beyer DDR 25. Juni 1983 Los Angeles
22,15 m Udo Beyer DDR 6. Juli 1978 Göteborg
22,00 m Alexander Baryschnikow URS 10. Juni 1976 Paris
21,85 m Terry Albritton USA 21. Februar 1976 Honolulu
21,82 m Al Feuerbach USA 5. Mai 1973 San Jose
21,78 m Randy Matson USA 22. April 1967 College Station
21,52 m Randy Matson USA 8. Mai 1965 College Station
21,05 m Randy Matson USA 30. April 1965 Austin
20,70 m Randy Matson USA 9. April 1965 College Station
20,68 m Dallas Long USA 25. Juli 1964 Los Angeles
20,35 m Dallas Long USA 25. Juli 1964 Los Angeles
20,20 m Dallas Long USA 29. Mai 1964 Los Angeles
20,10 m Dallas Long USA 4. April 1964 Los Angeles
20,08 m Dallas Long USA 18. Mai 1962 Los Angeles
20,06 m Bill Nieder USA 12. August 1960 Walnut
19,99 m Bill Nieder USA 2. April 1960 Austin
19,67 m Dallas Long USA 26. März 1960 Los Angeles
19,45 m Bill Nieder USA 19. März 1960 Palo Alto
19,38 m Dallas Long USA 5. März 1960 Los Angeles
19,30 m Parry O'Brien USA 1. August 1959 Albuquerque
19,26 m Dallas Long USA 2. Mai 1959 Los Angeles
19,25 m Dallas Long USA 28. März 1959 Santa Barbara
19,25 m Parry O'Brien USA 1. Oktober 1956 Los Angeles
19,10 m Parry O'Brien USA 1. November 1956 Los Angeles
19,06 m Parry O'Brien USA 3. September 1956 Eugene
18,97 m Parry O'Brien USA 3. September 1956 Eugene
18,70 m Parry O'Brien USA 18. August 1956 Pasadena
18,69 m Parry O'Brien USA 15. Juni 1956 Los Angeles
18,62 m Parry O'Brien USA 5. Mai 1956 Salt Lake City
18,54 m Parry O'Brien USA 11. Juni 1954 Los Angeles
18,44 m Parry O'Brien USA 11. Juni 1954 Los Angeles
18,43 m Parry O'Brien USA 11. Juni 1954 Los Angeles
18,43 m Parry O'Brien USA 21. Mai 1954 Los Angeles
18,42 m Parry O'Brien USA 8. Mai 1954 Los Angeles
18,23 m Parry O'Brien USA 24. April 1954 Des Moines
18,04 m Parry O'Brien USA 5. Juni 1953 Compton
18,00 m Parry O'Brien USA 9. Mai 1953 Fresno
17,95 m James Fuchs USA 22. August 1950 Eskilstuna
17,90 m James Fuchs USA 20. August 1950 Visby
17,82 m James Fuchs USA 29. April 1950 Los Angeles
17,79 m James Fuchs USA 28. Juli 1949 Oslo
17,68 m Charles Fonville USA 17. April 1948 Lawrence
17,40 m Jack Torrance USA 5. August 1934 Oslo
16,89 m Jack Torrance USA 30. Juni 1934 Milwaukee
16,80 m Jack Torrance USA 21. April 1934 Des Moines
16,48 m John Lyman USA 21. April 1934 Palo Alto
16,32 m Jack Torrance USA 21. April 1934 Baton Rouge
16,30 m Jack Torrance USA 24. März 1934 Lafayette
16,20 m Frantisek Douda TCH 24. September 1932 Prag
16,16 m Leo Sexton USA 27. August 1932 Freeport
16,13 m Leo Sexton USA 21. August 1932 Cleveland
16,07 m Leo Sexton USA 17. Juni 1932 Cambridge Mass.
16,07 m Herman Brix USA 28. Mai 1932 Taft
16,05 m Zygmunt Heljasz POL 29. Juni 1932 Poznan
16,04 m Frantisek Douda TCH 4. Oktober 1931 Brno
16,04 m Herman Brix USA 13. Juni 1930 Taft
16,04 m Emil Hirschfeld GER 26. August 1928 Bochum
16,00 m Emil Hirschfeld GER 26. August 1928 Bochum
15,87m Emil Hirschfeld GER 18. August 1928 Berlin
15,87 m John Kuck USA 29. Juni 1928 Amsterdam
15,79 m Emil Hirschfeld GER 6. Mai 1928 Breslau
15,55 m John Kuck USA 28. April 1928 Fresno
15,54 m Ralph Rose USA 21. August 1909 San Francisco

Frauen

WeiteNameNationDatumOrt
22,63 m Natalja Lisowskaja URS 7. Juni 1987 Moskau
22,60 m Natalja Lisowskaja URS 7. Juni 1987 Moskau
22,53 m Natalja Lisowskaja URS 27. Mai 1984 Sotschi
22,45 m Ilona Slupianek DDR 10. Mai 1980 Potsdam
22,36 m Ilona Slupianek DDR 2. Mai 1980 Celje
22,32 m Helena Fibingerová TCH 20. August 1977 Nitra
21,99 m Helena Fibingerová TCH 26. Juli 1976 Opava
21,89 m Iwanka Christowa BUL 5. Juli 1976 Belmeken
21,87 m Iwanka Christowa BUL 3. Juli 1976 Belmeken
21,67 m Marianne Adam DDR 30. Mai 1976 Karl-Marx-Stadt
21,60 m Marianne Adam DDR 6. August 1975 Berlin
21,58 m Marianne Adam DDR 6. August 1975 Berlin
21,57 m Helena Fibingerová TCH 21. September 1974 Gottwaldov
21,45 m Nadeschda Tschischowa URS 29. September 1973 Warna
21,20 m Nadeschda Tschischowa URS 28. August 1973 Lvov
21,03 m Nadeschda Tschischowa URS 7. September 1972 München
20,63 m Nadeschda Tschischowa URS 19. Mai 1972 Sotschi
20,43 m Nadeschda Tschischowa URS 29. August 1971 Moskau
20,43 m Nadeschda Tschischowa URS 16. September 1969 Athen
20,10 m Nadeschda Tschischowa URS 16. September 1969 Athen
20,10 m Margitta Gummel DDR 11. September 1969 Berlin
20,09 m Nadeschda Tschischowa URS 13. Juli 1969 Chorzów
19,72 m Nadeschda Tschischowa URS 30. Mai 1969 Moskau
19,61 m Margitta Gummel DDR 20. Oktober 1968 México City
19,07 m Margitta Gummel DDR 20. Oktober 1968 México City
18,87 m Margitta Gummel DDR 22. September 1968 Frankfurt/Oder
18,67 m Nadeschda Tschischowa URS 28. April 1968 Sotschi
18,59 m Tamara Press URS 19. September 1965 Kassel
18,55 m Tamara Press URS 12. September 1962 Belgrad
18,55 m Tamara Press URS 10. Juni 1962 Leipzig
17,78 m Galina Sybina URS 13. August 1960 Moskau
17,42 m Galina Sybina URS 16. Juli 1960 Moskau
17,25 m Galina Sybina URS 26. April 1959 Naltschik
16,76 m Galina Sybina URS 13. Oktober 1956 Taschkent
16,67 m Galina Sybina URS 15. November 1955 Tiflis
16,45 m Galina Sybina URS 8. November 1955 Duschanbe
16,32 m Galina Sybina URS 24. Oktober 1955 Taschkent
16,29 m Galina Sybina URS 5. September 1955 Leningrad
16,28 m Galina Sybina URS 14. September 1954 Kiew
16,20 m Galina Sybina URS 9. Oktober 1953 Malmö
16,18 m Galina Sybina URS 17. Mai 1953 Leningrad
16,10 m Galina Sybina URS 17. Mai 1953 Leningrad
16,00 m Galina Sybina URS 17. Mai 1953 Leningrad
15,42 m Galina Sybina URS 1. Oktober 1952 Frunse
15,37 m Galina Sybina URS 20. September 1952 Frunse
15,28 m Galina Sybina URS 26. Juli 1952 Helsinki
15,19 m Galina Sybina URS 30. Juni 1952 Viipuri
15,02 m Anna Andrejewa URS 9. November 1950 Ploesti
14,86 m Klawdia Totschonowa URS 30. Oktober 1949 Tbilissi
14,59 m Tatjana Sewrjukowa URS 4. August 1948 Moskau
14,89 m Tatjana Sewrjukowa URS 14. Oktober 1945 Frunse
14,51 m Tatjana Sewrjukowa URS 9. Oktober 1945 Frunse
14,38 m Gisela Mauermayer GER 15. Juli 1934 Warschau
13,70 m * Grete Heublein GER 16. August 1931 Bielefeld
13,27 m * Grete Heublein GER 16. August 1931 Bielefeld
13,19 m * Grete Heublein GER 16. August 1931 Bielefeld
13,16 m * Grete Heublein GER 19. Juli 1931 Barmen
13,105 m * Grete Heublein GER 12. Juli 1931 Duisburg
12,88 m * Grete Heublein GER 28. Juni 1931 Paris
12,88 m * Tilly Fleischer GER 24. August 1930 Frankfurt
12,85 m * Grete Heublein GER 21. Juli 1929 Frankfurt
12,40 m * Tilly Fleischer GER 9. Juni 1929 Höchst
12,26 m * Gustel Herrmann GER 28. Juli 1928 Köln
11,96 m * Grete Heublein GER 15. Juli 1928 Berlin
11,86 m * Grete Heublein GER 8. Juli 1928 Düsseldorf
11,52 m * Ruth Lange GER 3. Juni 1928 Berlin
11,37 m * Ruth Lange GER 4. September 1927 Berlin
11,32 m * Ruth Lange GER 6. August 1927 Breslau
11,18 m * Ruth Lange GER 6. August 1927 Breslau
10,86 m * Grete Heublein GER 29. Mai 1927 Lennep
10,84 m * Ruth Lange GER 28. Mai 1927 Prag
10,68 m * Violette Gouraud-Morris FRA 12. Juli 1925 Colombes
10,15 m * Violette Gouraud-Morris FRA 14. Juli 1924 Paris

* Kein offiziell von der IAAF anerkannter Weltrekord

Ewige Weltbestenliste

Männer

Alle Kugelstoßer mit einer Weite von 21,50 Metern oder weiter

  1. 23,12 Randy Barnes, USA, Westwood, 20. Mai 1990
  2. 23,06 Ulf Timmermann, DDR, Hanía, 22. Mai 1988
  3. 22,91 Alessandro Andrei, ITA, Viareggio, 12. August 1987
  4. 22,86 A Brian Oldfield, USA, El Paso, 10. Mai 1975
  5. 22,75 Werner Günthör, SUI, Bern, 23. August 1988
  6. 22,67 Kevin Toth, USA, Lawrence, KS, 19. April 2003
  7. 22,64 Udo Beyer, GDR, Berlin, 20. August 1986
  8. 22,54 Christian Cantwell, USA, Gresham, 5. Juni 2004
  9. 22,52 John Brenner, USA, Walnut, 26. April 1987
  10. 22,51 Adam Nelson, USA, Portland, 18. Mai 2002
  11. 22,24 Sergej Smirnow, RUS, Tallinn, 21. Juni 1986
  12. 22,10 Sergej Gawrjuschin, URS, Tbilissi, 31. August 1986
  13. 22,09 Sergej Kasnauskas, URS, Minsk, 23. August 1984
  14. 22,02 Dave Laut, USA, Koblenz, 25. August 1982
  15. 22,02 John Godina, USA, Eugene, 27. Juni 1999
  16. 22,00 Alexander Baryschnikow, URS, Colombes, 10. Juli 1976
  17. 21,98 Gregg Tafralis, USA, Los Gatos, 13. Juni 1992
  18. 21,97 Janus Robberts, RSA, Eugene, 2. Juni 2001
  19. 21,96 Michail Kostin, URS, Witebsk, 20. Juli 1986
  20. 21,93 Remigius Machura, TCH, Praha, 23. August 1987
  21. 21,92 Carl Myerscough, GBR, Sacramento, 13. Juni 2003
  22. 21,87 Cottrell J. Hunter, USA, Sacramento, 15. Juli 2000
  23. 21,85 Terry Albritton, USA, Honolulu, 21. Februar 1976
  24. 21,82 Al Feuerbach, USA, San José, 5. Mai 1973
  25. 21,82 Andy Bloom, USA, Doha, 5. Oktober 2000
  26. 21,81 Waleriuri Bilonog, UKR, Kiew, 3. Juli 2003
  27. 21,78 Randy Matson, USA, College Station, TX, 22. April 1967
  28. 21,77 Dragan Peric, SCG, Bar, 25. April 1998
  29. 21,76 Mike Carter, USA, Eugene, 2. Juni 1984
  30. 21,74 Janis Bojars, URS, Riga, 14. Juli 1984
  31. 21,73 August Wolf, USA, Leverkusen, 12. April 1984
  32. 21,73 Adam Nelson, USA, Helsinki, 6. August 2005
  33. 21,70 Mike Stulce, USA, Barcelona, 31. Juli 1992
  34. 21,69 Reijo Ståhlberg, FIN, Fresno, 5. Mai 1979
  35. 21,69 Andrej Michnewitsch, BLR, Paris, Saint-Denis, 23. August 2003
  36. 21,68 Geoff Capes, GBR, Cwmbran, 18. Mai 1980
  37. 21,68 Edward Sarul, POL, Sopot, 31. Juli 1983
  38. 21,67 Hartmut Briesenick, DDR, Potsdam, 1. September 1973
  39. 21,67 Reese Hoffa, USA, Carson, 22. Mai