Molares Volumen
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Das molare Volumen oder auch Molvolumen (Formelzeichen: Vm) eines Stoffes, ist eine seiner physikalischen Eigenschaften und gibt an, welches Volumen ein Mol dieser Substanz einnimmt. Seine abgeleitete SI-Einheit beträgt Kubikmeter pro Mol (m3/mol).
Es ergibt sich aus dem Quotienten des Volumens V und der Stoffmenge n beziehungsweise auch der molaren Masse M und der Dichte ρ ("rho"):
- <math>V_m = \frac{V}{n} = \frac{M}{\rho} </math>
Oder es läßt sich aus der Gleichung für ideale Gase berechnen:
- <math>V_m = \frac{V}{n} = \frac{R T}{p}</math>
- R= 8,314 W/(mol K)= Gaskonstante
- n= x mol = Stoffmenge
- T= x K = absolute Temperatur
- p= x kPa = Druck
Es beschreibt also das Volumen, welches von insgesamt 6,022 · 1023 (Avogadrozahl) Teilchen einer Substanz ausgefüllt wird. Es handelt sich beim molaren Volumen um eine molare- und damit intensive Größe, während das Volumen selbst eine extensive Größe darstellt.
Das molare Volumen des idealen Gases beträgt 22,413996 l/mol unter Normalbedingungen (0°C), 24,053778 l/mol bei 20°C und 24,4640424 l/mol bei Standardbedingung (25°C). Für reale Gase, Feststoffe und Flüssigkeiten ist das molare Volumen hingegen stoffabhängig.
In Deutschland ist das molare Normvolumen in der DIN 1343 mit (22,414 +- 0,00019) l/mol bei Normbedingungen festgelegt.



