Kilimandscharo-Massiv
aus Freepedia, der freien Wissensdatenbank
| Kilimandscharo-Massiv | |
|---|---|
| Bild:Kilimanjaro01.jpg | |
| Art: | Hochgebirge |
| Typ: | Schichtvulkan |
| Lage: | Ostafrika |
| Staat: | Nordost-Tansania |
| Geogr. Lage: | Koordinate: 3° 04′ S, 37° 21′ O3° 04′ S, 37° 21′ O |
| Geolog. Lage: | Rand des Great Rift Valley |
| Nationalpark: | Kilimandscharo NP |
| Höchster Berg: | Kibo; 5.895 m ü. NN |
| Länge / Breite (max.) : | 80 km lang / 60 km |
| Nächste Stadt: | Moshi |
| Erstbesteigung: | 6. Oktober 1889 Dr. Hans Meyer und Ludwig Purtscheller |
| Leicht. Route: | Marangu-Route |
| Besonderheit 1: | Enthält den höchsten Berg von Afrika (Kibo) |
| Besonderheit 2: | Weltnaturerbe (UNESCO - 1987) |
Das Kilimandscharo-Massiv (Kilima Njaro = „Weißer Berg“ bzw. „Schneeberg“; meist nur Kilimandscharo, Kilimanjaro bzw. Mount Kilimanjaro (oder von 1902 bis 1918 Kaiser-Wilhelm-Spitze) genannt) ist mit bis 5.895 m über dem Meeresspiegel das höchste Bergmassiv Afrikas und weist - im Nordosten von Tansania liegend - mit dem Kibo den höchsten Berg des Kontinents auf.
1987 wurde die einzigartige Landschaft von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Das Kilimandscharo-Massiv, das sich etwa 340 km südlich des Äquators befindet, liegt im Nordosten von Tansania etwa 500 km nordwestlich von Daressalam und rund 560 km südöstlich von der Mitte des Viktoriasees. Nur wenige Kilometer von der Grenze zu Kenia entfernt liegt das wuchtige Bergmassiv ungefähr 200 km südöstlich von dessen Hauptstadt Nairobi.
Während das etwa 750 bis 1.000 m hohe Gelände, welches das Kilimandscharo-Massiv umgibt, in Richtung Osten beispielsweise über das bis 2.463 m hohe Pare-Gebirge allmählich zum Indik hin abfällt, geht es nach Westen und Norden in die Gebirgswelten und Hochländer von Tansania und Kenia und nach Süden in die recht hoch gelegene Massai-Steppe über. Ungefähr 70 km südwestlich des Bergmassivs ragt der Mount Meru 4.562,13 m hoch auf.
Der höchste Berg des Massivs bzw. Afrikas ist der bereits erwähnte Kibo (Uhuru Peak; 5.895 m ü. NN); sein nächst höherer „Nachbar“ ist der 5.635 km entfernte Tirich Mir (7.690 m) im asiatischen Hindukusch. Vom Batian, dem zweithöchsten Berg des Kontinents, der sich Richtung Norden im Mount-Kenya-Massiv befindet, ist der Kibo 325 km entfernt, bis zum Margherita Peak, dem dritthöchsten Berg Afrikas, der sich in Richtung Nordwesten im Ruwenzori-Gebirge befindet, sind es 898,5 km.
Kilimandscharo-Nationalpark
Der Kilimandscharo Nationalpark, der 1973 gegründet und 1977 eröffnet wurde, umfasst das Kilimandscharo-Massiv, zu dem unter anderen dessen Regenwälder und die Berge Kibo, Mawenzi und Shira gehören. Zweck des ungefähr 756 km² großen Nationalparks ist es, das nachfolgend erwähnte Landschaftsbild und die Flora und Fauna am Kilimandscharo zu schützen und für die Zukunft zu bewahren.
Zwischen dem Kilimandscharo-Massiv und dem Viktoriasee - aber mehr in Richtung des Sees - befindet sich übrigens in der Serengeti der Serengeti-Nationalpark mit dem großen Ngorongoro-Krater und seiner artenreichen Flora und Fauna.
Landschaftsbild
Obwohl sich das Kilimandscharo-Massiv in den tropisch-heißen Regionen der Erde befindet, ist es neben dem Ruwenzori-Gebirge und dem kaum noch vergletscherten Mount-Kenya-Massiv, die ebenfalls in diesem Bereich liegen, der dritte Hochgebirgszug des Kontinents, dessen Gipfelregionen am Kibo noch teilweise vergletschert sind.
Zwischen 1912 und 1989 verlor diese Eiskappe etwa 75 % ihrer ursprünglichen Fläche und bis 2000 schrumpfte sie nochmals um fast 25 %. Zu erkennen ist dieser Rückgang, der auf die globale Erwärmung zurückzuführen ist, sehr deutlich auf diesen 1993 und 2000 jeweils im Februar gemachten Satelliten-Fotos.
Zu den Eismassen am und auf dem Kibo gehören noch das verhältnismäßig große Nordeisfeld, das sich am Nordwesthang des Bergs ausbreitet, nur noch etwa 3 km lang ist und auf dem Gipfelplateau einen bis zu 25 m hohen Eisrand aufweist. Dazu zählt auch noch das Südeisfeld, das sich am Südwesthang des Kibo befindet und nur noch etwa 2,5 km lang ist. Außerdem gehören zu den Eismassen neben einem kleinen Gletscher an der Ostseite des Bergs und weiteren Gletschern bzw. Gletscherresten an der Westseite noch der kleine Rest des Furtwängler-Gletschers, der sich auf dem Plateau unterhalb des Gipfels befindet und stark zurückgeht.
Neben diesen Gletschern beherbergt das felsige Gebirge Firn- und Schneefelder, Frostschuttwüsten, zahlreiche Gebirgsbäche und eine üppige Vegetation, die in den tieferen Gebirgsregionen in den urwaldartigen Regenwald übergeht (siehe auch Flora und Fauna am Kilimandscharo).
Geologie
Das Kilimandscharo-Massiv ist vulkanischen Ursprungs. In diesem Bereich driften seit Jahrmillionen die Afrikanische Platte sowie die Ostafrikanische Platte auseinander. Sie bilden aktuell den Ostafrikanischen Graben, der sich wahrscheinlich in ferner Zukunft zu einem neuen Ozean ausweiten wird. Am Rand des Grabens quillt Magma aus dem Erdinneren, was zahlreiche Berge und Vulkane emporwachsen lässt. Das Kilimandscharo-Massiv befindet sich an der Östlichen Rift, der Ostseite des Grabens.
Am Kilimandscharo-Massiv, das etwa 2 bis 3 Mio. Jahre alt ist, fand die vermutlich größte Eruption vor rund 360.000 Jahren statt. Zuletzt soll der Kibo um 1600 ausgebrochen sein, weswegen nicht sicher ist, ob der Berg tatsächlich erloschen ist.
Geschichte, Erforschung
Bild:Sansibar (Einseitige Farbkarte).jpg
Entdeckung
Um 100 n. Chr. berichtete der griechische Astronom und Geograph Ptolemäus von einem hohen, mit Schnee bedeckten Berg mitten in Afrika. Etwa 1000 Jahre später folgte weitere Kunde von einem solchen Berg, diesmal durch chinesische Handelsreisende.
Doch erst als am 11. Mai 1848 ein weiterer Europäer, der deutsche Missionar Johannes Rebmann, vor dem Kilimandscharo stand und 1849 nach seiner Rückkehr nach Europa den überwältigenden Anblick der Schneekuppe schilderte, trat der Berg in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit, die der Nachricht, dass es nur etwa 350 km südlich des Äquators Eis und Schnee gebe, angesichts der Gegenargumente - starke Sonneneinstrahlung und Hitze - über Jahrzehnte keinen rechten Glauben schenkte.
Erstbesteigung
Schon 1861 und 1862 hatte sich der deutsche Entdecker Karl Klaus von der Decken an eine Besteigung des Bergs gewagt, war aber jedes Mal gescheitert. Der nächste dokumentierte Besteigungsversuch wurde von dem Missionar Charles New am 14. und 26. August 1871 unternommen, der beim zweiten Anlauf am 28. August in Begleitung eines Dieners und eines Jagga-Führers die Schneegrenze erreichte, bevor er umkehren musste. 1872 wurde über die erfolglose Unternehmung in einer Publikation der Royal Geographical Society berichtet.
Die Erstbesteiger des Kibo waren der Leipziger Bergsteiger, Geograph und Forscher Dr. Hans Meyer und der österreichische Alpinist und Bergführer Ludwig Purtscheller, die den Gipfel nach zwei Erstbesteigungs-Versuchen von 1887 und 1888 am 6. Oktober 1889 erklommen.
Erste Abfahrt per Ski
1912 waren Walther Furtwängler und Siegfried König nach ihrer dritten Gipfelbesteigung die Ersten, die per Ski vom Kibo-Gipfel hinab fuhren.
Bergwelt
Höchste Gipfel
Das Kilimandscharo-Massiv besteht im wesentlichen aus drei erloschenen Vulkanen, deren höchster, der bereits erwähnte Kibo (Uhuru Peak), 5.895 m Höhe erreicht. Östlich des Kibo, durch einen weiten, durchschnittlich etwa 4.300 m hohen Sattel mit diesem verbunden, ragt der felsige, 5.148 m hohe Mawenzi auf. Über einen im Mittel 3.700 m hohen Sattel ist westlich des Kibo der Shira (3.962 m ü. NN) erreichbar.
Berge:
- Kibo (= Der Helle) - höchster Berg Afrikas, teils noch vergletschert
- Uhuru Peak (5.895 m ü. NN) - Gipfel des Kibo mit 1,9 mal 2,4 km großen Kibo-Krater
- Inner Cone (5.835 m) - Kraterrand des Reusch Kraters (ca. 800 m Durchmesser; bis 200 m tief), kleiner Krater im Kibo-Krater
- Mawenzi (= Der Dunkle; 5.148 m) - ca. 10 km östlich des Kibo - ohne Gletscher
- Shira (3.962 m) - plateauartiger Berg ca. 15 km westlich des Kibo - ohne Gletscher
Bergsteigen
Bild:Forest in Marangu route in Kilimanjaro area 001.JPG Bild:Horombo Hut in Kilimanjaro Park 001.JPG Bild:Glacier at summit of Mt Kilimanjaro 001.JPG
Das Bergsteigen am bzw. auf dem Kilimandscharo-Massiv ist aufgrund der einzigartigen Landschaft und der herrlichen Flora und Fauna ein äußerst eindrucksvolles Erlebnis.
Allgemeines
Die Besteigung des Kibo bzw. des Uhuru Peak bietet dem Bergsteiger nur geringfügige technische Schwierigkeiten, weshalb jährlich etwa 15.000 Menschen einen Aufstieg versuchen - trotz der großen körperlichen Anstrengungen. Doch infolge der mit der großen Höhe verbundenen Abnahme des Sauerstoffs kommt es häufig zur Höhenkrankheit, so dass auch aufgrund der physischen Anstrengungen nur etwa die Hälfte aller Gipfelaspiranten den höchsten Punkt erreicht. Die Besteigung, für die man zwecks Anpassung an das Höhenklima fünf bis sieben Tage einplanen sollte, ist gebührenpflichtig, zudem ist die Beauftragung eines Jagga-Führers sowie die Beschäftigung einheimischer Träger vorgeschrieben.
Routen
Marangu-Route:
Während alle anderen Strecken, auch die landschaftlich besonders schöne Machame-Route, die im Südwesten des Kilimandscharo-Massivs verläuft, nur recht wenig begangen werden, ist die meist benutzte Aufstiegsroute die im Südosten des Massivs beginnende Marangu-Route:
Der Pfad beginnt am Südhang des wuchtigen Massivs und führt anfangs in Richtung Norden über Marangu (1.515 m ü. NN), das oft als Ausgangspunkt für Bergtouren angesteuert wird, und durch den Regenwald zur Bismarckhütte (Mandara Hut; 2.682 m). Danach erreicht man - oberhalb der Baumgrenze - durch das anfangs üppig sprießende Gras-, Busch- und Strauchland in Richtung Nordwesten aufsteigend die Petershütte (Horombo Hut; 3.719 m), die sich rund 5 km südlich des Mawenzi befindet. Von dort gelangt man in stets dünner werdender Luft auf den eben erwähnten, 4.300 m hohen Sattel, auf dem man in Richtung Westen und durch die Frostschuttwüste laufend zur 1932 (erstmals) errichteten Kibohütte (Kibo Hut; 4.694 m) kommt. Diese befindet sich an der Ostflanke des Kibo. Von der zuletzt genannten Hütte kraxelt man auf nur noch wenigen Kilometern Entfernung, aber durch zahlreiche Serpentinen und durch eine Gerölllandschaft noch 987 m und maximal 6 Stunden steil bergauf zum Gillman’s Point (laut der Aufschrift eines dort aufgestellten Schilds 5.681 m hoch) auf dem Rand des Kibo-Krates. Letztlich läuft man auf dem südlichen Kraterrand weitere 214 m aufwärts und erreicht den Kibo-Gipfel - Uhuru Peak (5.895 m ü. NN) genannt.
Nach insgesamt rund 55 km Marsch steht man geschafft auf dem Kraterrand des Kibo und wird mit grandioser Aussicht über große Teile von Tansania und Kenia belohnt - wenn das teils unberechenbare Wetter mitspielt. Zum Beispiel kann man den Mount Meru (4.562,13 m) sehen, der oft über die Wolkendecke empor ragt und rund 70 km entfernt ist.
Weitere Routen:
Auf das Kilimandscharo-Massiv führen neben der eben erläuterten Marangu-Route noch weitere Pfade, die aber zu den schwierigen Routen gehören; unter anderen sind dies:
- Barafu-Route - steile Teilroute von der bzw. über die Barafu-Hut (4.600 m ü. NN) auf den Kibo
- Lemosho-Route - Ausgangspunkt ???
- Machame-Route - Ausgangspunkt Machame (1.800 m ü. NN)
- Mweka-Route - Ausgangspunkt Mweka (1.700 m ü. NN)
- Shira-Route - Ausgangspunkt Londorossi (2.250 m ü. NN)
- Umbwe-Route - Ausgangspunkt Umbwe (1.700 m ü. NN)
- Western-Breach-Route - steile Teilroute vom bzw. vorbei am Lava Tower (4.600 m ü. NN) auf den Kibo
Seen
Wegen der steil abfallenden Berghänge gibt es am Kilimandscharo-Massiv nur kleine Seen. Doch befindet sich an seinem Südostfuß der Chalasee (auch Dschalasee genannt; knapp 1.000 m ü. NN; 3 km²) und etwas weiter südlich liegt der Djipesee (707 m ü. NN; 46 km²). Beide Stillgewässer befinden sich auf der Grenze von Tansania und Kenia. Am Südwestfuß des Massivs liegt der Momellasee.
Flüsse
Am Kilimandscharo-Massiv entspringen zahlreiche Gebirgsbäche, die beispielsweise am vergletscherten Gipfel des Kibo entstehen und durch die dichten Wälder die Berghänge hinab rauschen. Sie streben vom Massiv in alle Himmelsrichtungen davon. Aus der Vereinigung von solchen teils reißenden Bächen bzw. kleinen Flüssen entstehen später der Pangani und der Galana.
Flora und Fauna
Das Kilimandscharo-Massiv stellt für die afrikanische Flora und Fauna einen wichtigen und artenreichen Lebensraum dar.
Flora
Wie bereits erwähnt sind die Gipfelregionen am Kibo teils vergletschert; dort gibt es auch Firn- und Schneefelder und Frostschuttwüsten.
Unterhalb dieser Regionen schließt sich teils üppig sprießendes Grasland an, das in Busch- und Strauchland übergeht. Im Süden reicht die Baumgrenze bis auf maximal 3.500 m Höhe, durchschnittlich liegt diese bei 2.700 bis 3.000 m über dem Meeresspiegel.
Bedingt durch das feucht-heiße Klima hat sich nicht nur in den unteren Regionen der Gebirgswelt eine einzigartige Flora im urwaldartigen Regenwald entwickelt, in dem ungezählte Pflanzenarten mit prachtvollen Wuchs gedeihen - sie werden zumeist größer als anderswo. Der Regenwald befindet sich zwischen 1.400 und 3.000 m Höhe - maximal reicht er 3.300 m Höhe. In der Umgebung des Bergriesens gibt es Gras- und Baum-Savannen sowie Sümpfe.
Zur Flora am Kilimandscharo-Massiv und dessen Umgebung gehören unter anderen:
- Akazien
- Bambuswälder
- Baumheide
- Farne
- Flechten
- Erika-Sträucher - bis 10 m hoch
- Koniferen
- Kreuzkraut - 5 bis 6 m hoch
- Lianen
- Lobelien
- Moose
- Olivenbäume
- Orchideen
- Palmen
- Riesen-Senezien
- Wacholder
- Zedern
Fauna
In der Gebirgswelt des Kilimandscharo-Massivs und seiner Umgebung leben zahlreiche Tierarten; zu dieser Fauna gehören:
- Affen
- Büffel
- Buschböcke
- Elefanten
- Enten
- Flamingos
- Gänse
- Hyänen
- Ibisse
- Kuckuckarten
- Leoparden
- Löwen
- Meerkatzen
- Nashörner
- Pelikane
- Reiher
- Störche
- Waldschweine
- Wasserhühner
- Zebras
- Zugvögel
Klima
Am Kilimandscharo-Massiv herrscht ein kaum vergleichbares Klima vor, das sich durch eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit und durch große Niederschlagsmengen mit nahezu allen Klima- bzw. Vegetationszonen auszeichnet. Weil es sehr oft regnet und die Verdunstung bedingt durch die warmen Aufwinde sehr stark ausfällt, ist das Massiv zumeist von Wolken umhüllt. Feucht-warme bis -heiße Witterung herrscht in den tieferen Gebieten vor und eher eisig-feuchte Kälte auf den Gipfeln.
Orte
- Arusha - Großstadt 80 km südwestlich des Massivs; 50 km östlich der Stadt befindet sich der Kilimanjaro International Airport
- Marangu - Stadt am Massiv; etwa 25-Straßenkilometer von Moshi entfernt; optimaler Ausgangspunkt für Bergtouren auf der Marangu-Route
- Moshi - Großstadt am Massiv mit Regionalflughafen
Bevölkerung
In den Ansiedlungen und Orten am und rund um das Kilimandscharo-Massiv leben die Jagga, die insbesondere von der Landwirtschaft, teils aber auch vom Tourismus leben:
Wirtschaft
Ackerbau
Die Wirtschaft am Kilimandscharo-Massiv ist nach wie vor von der Landwirtschaft geprägt, so dass die einheimischen Jagga zumeist vom Ackerbau sowie von Plantagen- und Viehzucht leben. Angebaut werden unter anderen diese Pflanzen:
Tourismus
Die Region um das Kilimandscharo-Massiv und den Kilimandscharo-Nationalpark erfreut sich bei abenteuersuchenden Touristen und Naturfreunden großer Beliebtheit. Viele Touristen kommen auch zum Bergsteigen am Kilimandscharo.
Das wenig südlich des Massivs gelegene Moshi bietet eine Vielzahl von touristischen Einrichtungen. Südwestlich des Massivs und etwa 30 km westlich der Stadt befindet sich in Richtung der Nachbarstadt Arusha der Kilimanjaro International Airport, von dem die Touristen zum Beispiel in den Kilimandscharo- und Serengeti-Nationalpark gelangen können.
Literatur und Film
Am Fuß des Bergs schrieb Ernest Hemingway seinen Kurzroman Schnee auf dem Kilimandscharo (The Snows of Kilimanjaro), der 1952 von Henry King verfilmt wurde. Mit Gregory Peck, Susan Hayward, Ava Gardner und Hildegard Knef in den Hauptrollen wurde der Film ein Hollywood-Klassiker.
Weblinks
| Bild:Commons-logo.svg | WikiCommons: Kilimandscharo – Bilder, Videos oder Audiodateien |
- NASA Earth Explorer Page
- Kilimandscharo-Bilddokumentation
- Kilimandscharo-Tour auf der Rongai Route mit Tipps und Anmerkungen zu Schwierigkeiten
- GPS-Koordinaten im Gebiet des Kilimanjaro
- Berichte aus der Kilimandscharo-Region durch deutsche Basis-NGO seit 1985
- Mount Kilimanjaro - Bilddokumentation, Besteigungsberichte, Fakten, Forum, Gipfelbuch
Seitenkategorien: Gebirge in Afrika | Fünftausender | Vulkan | Weltnaturerbe | Geographie (Tansania) | Nationalpark in Tansania



