Justierung
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Unter Justieren versteht man das exakte Einstellen einer Meßgröße oder Anzeige eines Instruments durch einen fachmännischen Eingriff in das Meßsystem.
- Beispiel Waage: Justierung mit Prüfgewicht und Eingriff in die Mechanik der Waage, bzw. mit einem Justierprogramm.
- Beispiel Libelle: Justieren durch Umsetzen der Libelle (bzw. Drehen des Theodolits) um 180°. Die Hälfte des Ausschlags wird mit den Rektifizier- oder Justierschrauben beseitigt (die andere Hälfte ist die Neigung der Unterlage).
Das Justieren ist oft nach Stößen notwendig, oder wenn sich die Umgebungsbedingungen merklich ändern. Bei Messungen, die das Potenzial eines Instruments ausschöpfen, ist häufige Kontrolle des Justierungszustandes zu empfehlen.
Unter Nachjustierung versteht man ein geringfügiges oder verkürztes Verfahren, das z.B. bei periodischen Temperaturänderungen erforderlich ist.
Mit dejustiert bezeichnet man Messgeräte, Meßsysteme, Sensoren etc., die wegen ungenauem oder fehlendem Justieren falsche oder leicht verfälschte Werte anzeigen.
Dejustierte ("verstellte") Instrumente benötigen zur Herstellung der ordnungsgemäßen Funktion einen fachmännischen Eingriff in das Meßsystem, der meist mechanischer oder elektrischer Natur ist.
Beispiele
- dejustierte Waage: Justierung mit Prüfgewicht und Eingriff in die Mechanik der Waage, bzw. mit einem Justierprogramm.
- dejustierte Libelle: Justieren durch Umsetzen der Libelle (180° Drehung auf ca. horizontalem Untergrund, bzw. Drehen des Theodolits) um 180°. Die Hälfte des Ausschlags wird mit den Rektifizier- oder Justierschrauben beseitigt (die andere Hälfte ist die Neigung der Unterlage).
Instrumente dejustieren sich oft durch Stöße, Wind usw. - bzw. allgemein durch Änderung der Umgebungsbedingungen. Bei Messungen, die das Potenzial eines Instruments ausschöpfen, muss man oft den Justierungszustand überprüfen.
Siehe auch
Systematischer Fehler, äußere Genauigkeit, Präzision, Toleranz, Trend, Neigung, Kalibrieren, Messtechnik.



