Jugendrotkreuz
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Das Jugendrotkreuz (JRK) ist die Jugendorganisation des Roten Kreuzes.
Es hat die Aufgabe, junge Menschen mit den humanitären und gesellschaftlichen Zielen des Roten Kreuzes vertraut zu machen. Wichtig ist aber auch, dass Kinder und Jugendliche im JRK die Möglichkeit bekommen, gesellschaftliche Normen und Werte einzuüben.
Das gemeinsame Durchführen von Aktionen und Projekten, das gemeinsame Erreichen von Zielen und gemeinsame Reisen tragen zur Gruppenintegration bei.
Durch die dort gemachten Erfahrungen werden Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung deutlich weitergebracht. Sie lernen aber zum Beispiel auch, frei vor anderen zu sprechen und ihre Meinung sicher zu vertreten. Darüber hinaus darf man nicht vergessen, dass es den Kindern und Jugendlichen auch jede Menge Spaß macht.
In Deutschland ist das Jugendrotkreuz als Gemeinschaft (wie die Bereitschaften, Wasserwacht, Bergwacht) des Deutschen Roten Kreuz definiert. Es hat über 120.000 Mitglieder. Durch seine gesonderte Stellung innerhalb der Gemeinschaften (das Jugendrotkreuz vertritt den Verband Rotes Kreuz in Jugendrelevanten Fragen, z.B. in den Jugendringen kam es in manchen Bundesländern immer wieder zu Unstimmigkeiten zwischen den Gemeinschaften, was die Jugendarbeit angeht, da die einzelnen Gemeinschaften eine eigene, vom Jugendrotkreuz nahezu unabhängige, Jugendarbeit forcierten (Bereitschaftsjugend, Wasserwachtjugend).
Durch Kampagnen und Aktionen im In- und Ausland füllen Jugendrotkreuzler die Rotkreuz-Idee mit Leben. Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität sind die sieben Grundsätze, an denen sie sich orientieren. Jugendrotkreuzler engagieren sich sozial und politisch, setzen sich für Frieden und Völkerverständigung ein und machen sich stark für Gesundheit und Umwelt. Dabei arbeitet das Jugendrotkreuz eng mit Schulen, Bildungseinrichtungen, mit anderen Jugendverbänden und Initiativen zusammen.
Das Aufgabenspektrum des Jugendrotkreuzes ist nach regionalen Gegebenheiten und Personal sehr differenziert. Schwerpunkte sind neben der Jugendverbandsarbeit die Bereiche Schularbeit mit Schulsanitätsdienst und schulischer Streitschlichtung (Mediation) sowie die Notfalldarstellung (das Schminken und Darstellen von Verletzungen zu Übungszwecken, früher RUD), aber auch die Gestaltung von Ferienfreizeiten für die eigenen Mitglieder aber auch Interessierte von ausserhalb.
In Deutschland gehört zum Jugendrotkreuz auch die Wasserwacht- und die Bereitschaftsjugend. Diese weicht insofern vom JRK ab, als dass sie Jugendlichen neben den sonstigen Aktivitäten im JRK vor allem fachspezifische Ausbildung wie zum Beispiel Schwimm- und Rettungsschwimmtraining sowie Ausbildung in Natur- und Gewässerschutz bietet oder zum Einsatz in den Fachdiensten der Bereitschaften vorbereiten.
Im deutschsprachigen Raum gibt es das Deutsche Jugendrotkreuz, Österreichische Jugendrotkreuz, Schweizerische Jugendrotkreuz und Luxemburgisches Rotes Kreuz. Diese wollen zukünftig eine gemeinsame Kampagne starten und haben sich daher im DACHL- Netzwerk zusammengetan. Das Kürzel DACHL bildet sich aus den Kürzeln der teilnehmenden Länder.
Siehe auch
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Weblink
- Deutsches Jugendrotkreuz
- Österreichisches Jugendrotkreuz
- Schweizerisches Jugendrotkreuz
- aktuelle Kampagne des Deutschen Jugendrotkreuzes



